Die Kunst­ak­tie

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Dank ei­nes güns­ti­gen Kunst­markt­um­felds, meh­re­rer Spit­zen­ob­jek­te im zwei-und so­gar drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­dol­lar­be­reich und vor al­lem we­gen der vor­an­ge­gan­ge­nen Kos­ten­fit­ness­kur ver­zeich­net das an­glo­ame­ri­ka­ni­sche Auk­ti­ons­haus Sothe­by’s ein er­folg­rei­ches Ge­schäfts­jahr 2010. Dies spie­gelt sich auch im Ak­ti­en­kurs die­ses ein­zi­gen ko­tier­ten Kunst­markt­mul­tis (Nyse: BID), der im Jah­res­ver­lauf über 80% auf 45.14 $ ge­klet­tert ist. Da­mit ha­ben sich die Avan­cen ge­gen­über 2009, als der Kurs von ei­nem Tiefst­wert von 6.05 $ am 27. Fe­bru­ar 2009 bis Jah­res­en­de um über 300% zu­ge­legt hat­te, zwar ver­lang­samt. Zu­dem ist das Un­ter­neh­men bei ei­ner Bör­sen­ka­pi­ta­li­sie­rung von 3,1 Mrd. $ in­zwi­schen auch kaum mehr ein son­der­lich güns­ti­ger Kauf­kan­di­dat für ei­nen kunst­sin­ni­gen Mil­li­ar­där vom Ran­ge des Chris­tie’s-Ei­gen­tü­mers François Pi­n­ault.

Geht man aber von ei­nem für den Kunst­markt an­hal­tend güns­ti­gen Wirt­schafts­kli­ma aus, wo­bei Sothe­by’s und Haupt­kon­kur­rent Chris­tie’s über­durch­schnitt­lich von der wach­sen­den Kunst­kauf­kraft in den Bric-Län­dern pro­fi­tie­ren, dann dürf­te Sothe­by’s auch im Jahr 2011 wei­ter wach­sen. Nach­dem das an die­ser Stel­le zu Be­ginn des letz­ten Jah­res ge­nann­te Kurs­ziel von 35 bis 40 $ so­li­de er­reicht und über­trof­fen wur­de, er­scheint das am 11. Ok­to­ber 2007 er­reich­te All­zeit­hoch von 61.40 $ in rea­lis­ti­sche Nä­he ge­rückt. Auf der an­de­ren Sei­te wür­den Rück­schlä­ge um 20 bis 25% in­ter­es­san­te Zu­kauf­mög­lich­kei­ten bie­ten.

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