Ni­ckel ros­tet (noch) nicht

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Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - ET

Das Le­gie­rungs­ele­ment Ni­ckel macht Stahl här­ter und rost­frei. Dank sei­ner che­mi­schen Ei­gen­schaf­ten fin­det es je­doch auch in der Bat­te­rie­her­stel­lung Ver­wen­dung. Der Preis für ei­ne Ton­ne des hell glän­zen­den Me­talls ist 2010 30% ge­klet­tert und no­tiert na­he 25 000 $ pro Ton­ne. Er­holt sich die Kon­junk­tur in den OECD-Staa­ten, wird auch die Edel­stahl­in­dus­trie – und so­mit Ni­ckel – da­von pro­fi­tie­ren.

Ver­schie­de­ne Mi­nen­pro­jek­te (z. B. von der ka­na­di­schen Va­le In­co, die 2010 un­ter Pro­tes­ten der Ge­werk­schaf­ten und re­du­zier­tem Out­put litt) wer­den das An­ge­bot je­doch nicht knapp wer­den las­sen. Zu­dem dürf­te sich auch das ra­san­te Nach­fra­ge­wachs­tum aus den Schwel­len­län­dern et­was ab­fla­chen.

Die Ana­lys­ten von Gold­man Sachs rech­nen für das zwei­te Halb­jahr 2011 mit ei­nem sub­stan­zi­el­len An­ge­bots­über­schuss und ei­nem Preis von un­ter 20 000 $ pro Ton­ne. BofAML ist op­ti­mis­ti­scher und pro­gnos­ti­ziert für das lau­fen­de Jahr durch­schnitt­li­che No­tie­run­gen um 25 750 $. Der po­si­ti­ve Aus­blick wird vor al­lem durch ei­ne hö­he­re End­ver­brauchs­nach­fra­ge er­klärt.

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