Ja­pan si­chert Hil­fe zu

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Die ja­pa­ni­sche Re­gie­rung be­ab­sich­tigt, über 20% der An­lei­hen zu er­wer­ben, die Eu­ro­staa­ten bis En­de Ja­nu­ar über die Eu­ro­pean Fi­nan­ci­al Sta­bi­li­ty Fa­ci­li­ty (EFSF) zur Un­ter­stüt­zung von Ir­land emit­tie­ren wol­len. Ins­ge­samt wer­den von der EFSF in ei­ner ers­ten Tran­che Ob­li­ga­tio­nen von 3 bis 5 Mrd. € auf­ge­legt. Die mit der höchs­ten Bo­ni­täts­no­te AAA ver­se­he­nen Pa­pie­re sind Teil ei­nes Emis­si­ons­vo­lu­mens von bis zu 16,5 Mrd. €. Fi­nanz­mi­nis­ter Yo­shi­hi­ko No­da er­klär­te an ei­ner Pres­se­kon­fe­renz, Ja­pan wol­le durch den Er­werb der An­lei­hen mit­hel­fen, Ver­trau­en in das Ret­tungs­pro­gramm zu stif­ten. Fi­nan­ziert wird der Kauf aus den Wäh­rungs­re­ser­ven, die ge­mäss Re­gie­rungs­an­ga­ben zu­letzt 1096 Mrd. $ er­reich­ten. Die An­kün­di­gung des Ob­li­ga­tio­nen­er­werbs stütz­te den Eu­ro, der am Di­ens­tag auf 107.50 Yen stieg. Am Vor­tag hat­te er mit 106.83 Yen den tiefs­ten Wert seit Mit­te Sep­tem­ber mar­kiert. An­ders als Ir­land er­wähn­te No­da das in der An­le­ger­gunst eben­falls tief ge­fal­le­ne Por­tu­gal nicht (vgl. Sei­te 25).

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