Ja­pan will Eu­ro ret­ten

ZINS-FU­TURES

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - ET

Er­freu­li­che Kon­junk­tur­da­ten aus den USA ha­ben in der letz­ten Wo­che die No­tie­run­gen von Zins-Fu­tures et­was sin­ken las­sen, die Eu­ro­kri­se mach­te die Ent­span­nung aber wie­der zu­nich­te. Die Seit­wärts­be­we­gung hält an. Die In­ves­to­ren kön­nen sich nicht ent­schei­den, ob sie an ei­nen an­hal­ten­den Kon­junk­tur­auf­schwung oder an ser­beln­des Wachs­tum we­gen an­ste­hen­der For­de­rungs­ver­zich­te in­ner­halb der Eu­ro­zo­ne glau­ben sol­len.

Ja­pan will un­ter dem Ret­tungs­pro­gramm emit­tier­te eu­ro­päi­sche An­lei­hen kau­fen, und Chi­na hat schon vor ei­ni­ger Zeit In­ter­es­se an ei­nem Er­halt des Eu­ros ge­zeigt – nicht un­ei­gen­nüt­zig (wer will schon den Dol­lar als ein­zi­ge Leit­wäh­rung), aber im­mer­hin. In­ter­es­sant dürf­ten die Re­ak­tio­nen auf die Län­der­an­lei­hen sein, die von Grie­chen­land, Ita­li­en und Por­tu­gal die­ser Ta­ge pla­ziert wer­den.

Der US-Tre­a­su­ry-No­te-Fu­tures avan­cier­te im Wo­chen­ver­gleich 69 Ba­sis­punk­te (Bp) auf 121%. Der Bund-Fu­tures klet­ter­te 16 Bp und han­del­te am Di­ens­tag­nach­mit­tag auf 126,27%. Der Conf-Fu­tures gab 60 Bp nach und no­tier­te 137%.

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