Kein ein­deu­ti­ger Trend er­sicht­lich

EUR­EX Kon­trak­te auf CS Group und ABB sind be­son­ders ge­fragt

Finanz und Wirtschaft - - WARRANTS/EUREX - EFG FI­NAN­CI­AL PRO­DUCTS

Ein un­er­war­tet ge­rin­ger An­stieg der ame­ri­ka­ni­schen Be­schäf­ti­gungs­zah­len – oh­ne Land­wirt­schaft – im De­zem­ber stütz­te am ver­gan­ge­nen Frei­tag die An­lei­hen­märk­te. Die Zahl der Be­schäf­tig­ten hat um 103 000 zu­ge­nom­men, wäh­rend ein An­stieg von 150 000 bis 200 000 er­war­tet wur­de. Der Bund-Fu­tures mit Fäl­lig­keit im März 2011 leg­te am Frei­tag 40 Ba­sis­punk­te (Bp) auf 126,13% zu. Am Di­ens­tag­nach­mit­tag no-

Im­pli­zi­te Vo­la­ti­li­tät tier­te der Bund 126,30%. Um­ge­setzt wur­den bis Di­ens­tag­nach­mit­tag 428 000 Kon­trak­te.

An den in­ter­na­tio­na­len Ak­ti­en­märk­ten lässt sich zu Jah­res­be­ginn noch kein kla­rer Trend iden­ti­fi­zie­ren. Der Schwei­zer Leit­in­dex SMI liegt ak­tu­ell auf 6500 und no­tiert so­mit seit Jah­res­be­ginn rund 1% im Mi­nus. Ein ähn­li­ches Bild er­gibt sich für den ex­port­ge­trie­be­nen Dax so­wie den

Eur­ex-Um­satz auf Schwei­zer Ba­sis­wer­te Eu­ro Sto­xx 50. Un­ter den Schwei­zer Ba­sis­wer­ten ste­hen die In­stru­men­te auf ABB und die Gross­bank CS Group am höchs­ten in der An­le­ger­gunst. Auch No­var­tis und UBS wur­den re­ge ge­han­delt. Am Kas­sa­markt no­tier­te ABB mit ei­nem deut­li­chen Auf­schlag von rund 3% ge­gen­über der Vor­abend­no­tie­rung. Der In­dus­trie­kon­zern hat die Frist für das Über­nah­me­an­ge­bot für Bal­dor Electric Com­pa­ny um neun Ta­ge bis zum 19. Ja­nu­ar ver­län­gert. Bis­her wur­den ABB rund 87% der Bal­dorAk­ti­en an­ge­dient.

Mit der Über­nah­me will ABB sei­ne Markt­stel­lung im Be­reich der In­dus­trie­mo­to­ren nach­hal­tig ver­bes­sern. Der Über­nah­me­preis be­trägt rund 4,2 Mrd. $ in bar. An der Eur­ex do­mi­nie­ren Put-Op­tio­nen die Call-Op­tio­nen auf ABB-Va­lo­ren im Ver­hält­nis 1,2 zu 1.

Die Fi­nanz­wer­te no­tier­ten am frü­hen Di­ens­tag­nach­mit­tag über­wie­gend freund­lich – nicht zu­letzt auf­grund ei­ner Bran­chen­stu­die der So­cié­té Gé­né­ra­le, in der der eu­ro­päi­sche Ban­ken­sek­tor auf Über­ge­wich­ten ein­stuft wird. Ge­trie­ben von der gu­ten Mel­dung konn­ten CS Group und UBS am Kas­sa­markt deut­lich zu­le­gen, wäh­rend Ju­li­us Bär bei­na­he 2% im Mi­nus no­tier­te.

Ei­ner der Grün­de des Kurs­ver­lusts ist ver­mut­lich die Her­ab­stu­fung des Ra­tings durch die UBS von Hal­ten auf Ver­kau­fen. Die Schwei­zer Gross­bank be­stä­tigt ihr Kurs­ziel von 40 Fr. – ak­tu­ell no­tie­ren die Va­lo­ren von Ju­li­us Bär 42.58 Fr. Auf die Han­dels­ak­ti­vi­tä­ten an der Eur­ex hat­te die­se Her­ab­stu­fung al­ler­dings kei­nen nen­nens­wer­ten Ein­fluss.

Die Di­vi­den­den-Fu­tures Eu­ro Sto­xx 50 mit Ver­fall im De­zem­ber 2013 und 2014 konn­ten am Di­ens­tag stär­ker zu­le­gen als die mit Ver­fall 2011 und 2012. Al­ler­dings no­tie­ren die In­stru­men­te mit Ver­fall 2013 und 2014 im­mer noch mit ei­nem deut­li­chen Ab­schlag zu den kür­zer lau­fen­den Kon­trak­ten.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.