Nur Ener­gie­prei­se stei­gen

Finanz und Wirtschaft - - OBLIGATIONEN - TM

Der Ge­samt­in­dex der Pro­du­zen­ten-und Im­port­prei­se ist ge­mäss Bul­le­tin des Bun­des­amts für Sta­tis­tik (BFS) vom Frei­tag im De­zem­ber 2010 ver­gli­chen mit No­vem­ber 0,3% auf 106,5 Punk­te ge­stie­gen. In Jah­res­frist ver­teu­er­te sich das Preis­ni­veau des Ge­samt­an­ge­bots von In­land-und Im­port­pro­duk­ten eben­falls 0,3%. Die Pro­du­zen­ten­prei­se klet­ter­ten zum No­vem­ber eben­falls 0,3%, zum Vor­jah­res­mo­nat 0,1%. Im­por­te ver­teu­er­ten sich 0,3 bzw. 0,5%.

Über das ge­sam­te Jahr 2010 be­trach­tet herrsch­te ge­mäss BFS ge­gen­über 2009

Kenn­zif­fern Zin­sen Schweiz prak­tisch Preis­sta­bi­li­tät (+0,2%). Für die Pro­du­zen­ten­prei­se ha­be sich ein mi­nim tie­fe­res Preis­ni­veau als im Vor­jahr (–0,1%) er­ge­ben. Da­ge­gen sei­en Im­port­prei­se im Jah­res­durch­schnitt 0,8% avan­ciert.

Ob­wohl der In­dex et­was mehr als er­war­tet zu­ge­nom­men ha­be, blei­be die Preis­be­we­gung oh­ne Ener­gie (Kern­in­fla­ti­on) ne­ga­tiv, re­la­ti­viert Cre­dit Suis­se (CS). Im Im­port­preis­in­dex be­trug sie im Jah­res­ver­gleich –1,3%, im Pro­du­zen­ten­preis­in­dex –0,9%. Es sei kein nen­nens­wer­ter In­fla­ti­ons­druck aus­zu­ma­chen.

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