Ri­si­ko kon­sta­tiert

Finanz und Wirtschaft - - IM FOKUS - AN

Der von Staats­se­kre­tär Je­an-Da­ni­el Ger­ber ein­be­ru­fe­ne Aus­schuss der kon­sul­ta­ti­ven Kom­mis­si­on für Wirt­schafts­po­li­tik zu­han­den des Bun­des­rats hat am Frei­tag die Fran­ken­stär­ke dis­ku­tiert, schlägt aber kei­ne Mass­nah­men zur Ein­däm­mung der Auf­wer­tung vor. Die Mei­nun­gen über die Zweck­mäs­sig­keit und die Wir­kung sol­cher Ak­tio­nen sei­en zwi­schen den teil­neh­men­den Spit­zen­ver­bän­den, So­zi­al­part­nern und Kan­tons­ver­tre­tern aus­ein­an­der­ge­gan­gen. Im­mer­hin ei­nig­te man sich dar­auf, dass al­lein die Na­tio­nal­bank wäh­rungs­po­li­tisch zu­stän­dig ist. An­sons­ten wur­den vor al­lem be­kann­te Stand­punk­te aus­ge­tauscht, wie im An­schluss ver­öf­fent­lich­te Stel­lung­nah­men der In­ter­es­sen­grup­pen na­he­le­gen.

Die Kom­mis­si­on spricht von er­heb­li­chen Ri­si­ken für die Schwei­zer Kon­junk­tur und mo­niert, dass die tie­fe­ren Im­port­prei­se nur un­ge­nü­gend an die Ein­käu­fer wei­ter­ge­ge­ben wor­den sei­en. Aus­ser­dem wird fest­ge­hal­ten, wel­che Bran­chen mehr und wel­che we­ni­ger durch die Stär­ke des Fran­kens ge­gen­über Dol­lar und Eu­ro be­las­tet wer­den. Zu den Ver­lie­rern zäh­len dem­nach die Tex­til-, die Ma­schi­nen-, die Elek­tro-und die Pa­pier­in­dus­trie. Dar­über hin­aus sei­en Prä­zi­si­ons­in­stru­men­te, Uh­ren und Kä­se so­wie der Tou­ris­mus sehr wech­sel­kurs­sen­si­tiv. Die Phar­ma-und Che­mie­in­dus­trie wird als we­nig be­trof­fen be­zeich­net. Der Aus­schuss will die wei­te­re Ent­wick­lung von nun an lau­fend be­ob­ach­ten.

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