Stra­te­gie

Finanz und Wirtschaft - - KAPITALANLAGEN - INFIBA

«Am Ka­pi­tal­markt ent­schei­det ne­ben der Ein­schät­zung der Bo­ni­tät ei­nes Schuld­ners auch der an­ge­bo­te­ne Zins­satz über den Er­folg ei­ner Neu­emis­si­on. Im Fal­le von Por­tu­gal, Spa­ni­en und Ita­li­en ist die jüngs­te Ka­pi­tal­be­schaf­fung trotz gros­ser Skep­sis im Vor­feld ziem­lich rei­bungs­los ver­lau­fen. Die Fra­ge bleibt je­doch, wie viel Geld noch flies­sen muss, da­mit sich die an­ge­spann­te La­ge nach­hal­tig ver­bes­sert. Von heu­te auf mor­gen wird es nicht ge­hen, so viel ist si­cher. In­so­fern ist da­von aus­zu­ge­hen, dass die dar­aus re­sul­tie­ren­de Un­si­cher­heit auch die Ak­ti­en­kurs­ent­wick­lung wei­ter­hin be­ein­flus­sen wird. Nebst der Schul­den­pro­ble­ma­tik Eu­ro­pas, aber auch der USA, wer­den sich die In­ves­to­ren auf die lau­fen­de Be­richts­sai­son der Un­ter­neh­men für das vier­te Quar­tal 2010 kon­zen­trie­ren. Wel­cher Kon­zern­chef wagt ei­nen Aus­blick für 2011, wer ist vor­sich­tig? In ei­nem sol­chen Um­feld blei­ben wir vo­r­erst de­fen­siv und emp­feh­len we­nig zy­kli­sche Wer­te wie Nest­lé, Uni­le­ver, No­var­tis oder Bayer.»

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