Kon­junk­tur

Finanz und Wirtschaft - - KAPITALANLAGEN - CLA­RI­DEN LEU

«Vor dem Hin­ter­grund der gu­ten Ent­wick­lung der Schwei­zer Wirt­schaft 2010 se­hen wir die gröss­ten Her­aus­for­de­run­gen wei­ter­hin im in­ter­na­tio­na­len Um­feld. Die an­ge­spann­ten Fi­nanz­märk­te und die bis­lang un­ge­klär­te Schul­den­pro­ble­ma­tik vie­ler In­dus­trie­na­tio­nen sind we­sent­li­che Ri­si­ken für die Kon­junk­tur­ent­wick­lung. An­ge­sichts des­sen kann ei­ne «Flucht in Si­cher­heit» ei­nen wei­te­ren Fran­ken­an­stieg aus­lö­sen. In der klei­nen und of­fe­nen Volks­wirt­schaft Schweiz wird das Wirt­schafts­ge­sche­hen sehr stark von der Ent­wick­lung des Fran­kens be­ein­flusst. Der Aus­sen­han­del ist ei­ner der wich­tigs­ten Stütz­pfei­ler der Wirt­schaft. Rund 60% der Ex­por­te ge­hen nach Eu­ro­pa. Wir ge­hen da­von aus, dass die SNB ih­re ex­pan­si­ve Geld­po­li­tik fort­setzt. Soll­ten al­ler­dings die Span­nun­gen an den Fi­nanz­märk­ten frü­her als er­war­tet nach­las­sen, könn­te die ro­bus­te Bin­nen­kon­junk­tur der SNB die Mög­lich­keit ge­ben, die ers­te Zins­er­hö­hung vor­zu­zie­hen.»

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