Hu­ber+Suh­ner wächst über­all

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Der Elek­tro­tech­nik­her­stel­ler Hu­ber+Suh­ner hat 2010 den Um­satz 27% auf rund 800 Mio. Fr. ge­stei­gert und da­mit ein hö­he­res Ge­schäfts­vo­lu­men er­reicht als vor der Re­zes­si­on. Al­le drei Ge­schäfts­be­rei­che – Hoch­fre­quenz, Fi­be­r­op­tik, Nie­der­fre­quenz – er­ziel­ten mehr Um­satz, wo­bei die Nie­der­fre­quenz der stärks­te Wachs­tums­trei­ber war. Vor al­lem dank der Nach­fra­ge aus der So­lar­spar­te wur­de der In­dus­trie­markt zum um­satz­stärks­ten Ab­neh­mer von Hu­ber+Suh­ner. Auch aus der Trans­port­bran­che ka­men deut­lich mehr Auf­trä­ge als im Vor­jahr. Die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­märk­te da­ge­gen ver­zeich­ne­ten bloss ei­nen ein­stel­li­gen Zu­wachs. Wäh­rend der Aus­bau der Fi­be­r­op­tik­net­ze an Schwung ge­wann, sta­gnier­te die Nach­fra­ge im Mo­bil­funk­ge­schäft. Al­le drei geo­gra­fi­schen Re­gio­nen (Eu­ro­pa, Mitt­le­rer Os­ten und Afri­ka; Nord-und Süd­ame­ri­ka; Asi­en) wuch­sen zwei­stel­lig. Der Auf­trags­ein­gang zeigt ei­nen Zu­wachs von 31% auf 847 Mio. Fr. Ei­ne Ein­schät­zung für 2011 hat das Un­ter­neh­men noch nicht ge­macht; der de­tail­lier­te Ab­schluss wird am 15. März ver­öf­fent­licht. Die Ak­ti­en re­agier­ten kaum auf die ru­di­men­tä­re, leicht über den Er­war­tun­gen lie­gen­de Um­satz­zahl. An der Hel­vea-In­ves­to­ren­wo­che zeich­ne­te CEO Urs Kauf­mann ver­gan­ge­ne Wo­che ein güns­ti­ges Bild der Kun­den­märk­te und der Markt­po­si­ti­on von Hu­ber+Suh­ner. Die Ti­tel blei­ben wei­ter­hin kau­fens­wert.

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