Kar­dex sucht noch die Form

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Der An­bie­ter von au­to­ma­ti­sier­ten La­ger­sys­te­men Kar­dex will die Or­ga­ni­sa­ti­on in den bei­den deut­schen Wer­ken Bell­heim und Neu­burg durch Aus­la­ge­rung von «stra­te­gisch nicht re­le­van­ten Pro­zes­sen» wei­ter op­ti­mie­ren. Da­durch wer­den ab Fe­bru­ar fünf­zig bis sech­zig Stel­len re­du­ziert. Ver­la­gert wird aber nur ein Teil da­von; ei­ne nicht ge­nann­te Zahl von Stel­len wird durch sog. Al­ters­zeit­mo­del­le ein­ge­spart, auch ei­ni­ge Kün­di­gun­gen sind nö­tig. Die er­for­der­li­chen Rück­stel­lun­gen von 0,8 Mio. € wer­den der Rech­nung von 2010 be­las­tet. Kar­dex be­schäf­tigt ins­ge­samt 2200 Mit­ar­bei­ter. Die er­neu­ten Kos­ten­spar­mass­nah­men sind ein In­diz da­für, dass Kar­dex noch im­mer im Tur­naround steckt. 2010 dürf­te ein Ver­lust re­sul­tiert ha­ben; über die Per­spek­ti­ven für 2011 hat sich das Un­ter­neh­men noch nicht

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