Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - SCHWEIZ -

Das Wort Ze­ment ba­siert auf dem la­tei­ni­schen Wort cae­men­tum für Bruch­stein. Am Be­ginn der Her­stel­lung ste­hen Kalk­stein, Ton und Mer­gel, ge­won­nen in St­ein­brü­chen. Aus die­sem Schot­ter und Zu­sät­zen wie Quarz­sand und Ei­sen­erz wird ei­ne be­stimm­te Roh­mi­schung her­ge­stellt. Dann fol­gen die Pro­duk­ti­ons­schrit­te Mah­len, Trock­nen, Ho­mo­ge­ni­sie­rung, Bren­nen, Er­wär­men auf 1450 Grad Cel­si­us so­wie che­mi­sche Um­wand­lung (Sin­te­rung). Am Schluss ent­steht ein klein­ku­ge­li­ges, grau­schwar­zes Zwi­schen­pro­dukt: der Ze­ment­klin­ker. Erst durch wei­te­res Mah­len des Klin­kers teil­wei­se mit wei­te­ren Haupt­be­stand­tei­len wie Kalk­stein, Flug­asche und Hüt­ten­sand ent­steht Ze­ment, je nach Zu­satz­stoff mit un­ter­schied­li­chen che­mi­schen und phy­si­ka­li­schen Ei­gen­schaf­ten. Als hy­drau­li­sches Bin­de­mit­tel be­sitzt Ze­ment die Fä­hig­keit, so­wohl an der Luft als auch un­ter Was­ser aus­zu­här­ten und be­stän­dig zu sein. Das Pro­dukt ist ei­ner der wich­tigs­ten Aus­gangs­stof­fe für Be­ton wie Transportbeton oder an­de­re Be­ton­pro­duk­te. Be­ton ent­steht durch die Ver­bin­dung von Ze­ment, Zu­schlag­stof­fen (Sand, Kies, Splitt, Schot­ter) und Was­ser.

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