Aus BA wird IAG

Finanz und Wirtschaft - - AUSLAND - JS

Am Don­ners­tag wur­den die Ak­ti­en von Bri­tish Air­ways und Ibe­ria zum letz­ten Mal ge­han­delt. Die Fu­si­on der spa­ni­schen und bri­ti­schen Flug­ge­sell­schaft ist seit Frei­tag voll­zo­gen. Ab Mon­tag wer­den die Ti­tel der neu­en Un­ter­neh­mens­grup­pe un­ter dem Na­men In­ter­na­tio­nal Con­so­li­da­ted Air­lines Group (IAG) in London so­wie in Ma­drid, Bar­ce­lo­na, Bil­bao und Va­len­cia ge­han­delt. Per 25. Ja­nu­ar er­setzt IAG Bri­tish Air­ways im FTSE-100-In­dex. Die Ak­tio­nä­re von BA wer­den mit 56% be­tei­ligt sein, die An­teils­eig­ner von Ibe­ria mit 44%.

Bei­de Mar­ken blei­ben künf­tig be­ste­hen. Dank dem Zu­sam­men­schluss sol­len in spä­tes­tens fünf Jah­ren jähr­lich 400 Mio. € ein­ge­spart wer­den. Mit ins­ge­samt 419 Flug­zeu­gen fliegt IAG 205 Des­ti­na­tio­nen an. Das neue Un­ter­neh­men, das vom der­zei­ti­gen BA-Chef Wil­lie Walsh ge­führt wird, will durch Zu­käu­fe wach­sen. Ei­ne Lis­te mit zwölf Über­nah­me­kan­di­da­ten liegt be­reits vor (vgl. FuW. Nr. 70 vom 8. Sep­tem­ber). Lang­fris­tig ist auch ei­ne Fu­si­on mit AMR denk­bar. Für ri­si­ko­fä­hi­ge An­le­ger sind die Ti­tel von IAG in­ter­es­sant.

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