Nah­rung fürs Port­fo­lio

Finanz und Wirtschaft - - KUNSTMARKT - ET

An­le­ger, die an stei­gen­den Prei­sen von Le­bens­mit­teln par­ti­zi­pie­ren möch­ten, kön­nen Ak­ti­en von Saat­gut­her­stel­lern so­wie Pro­du­zen­ten und Ver­ar­bei­tern von Agrar­pro­duk­ten kau­fen. Fast al­le Emit­ten­ten bie­ten auch di­ver­si­fi­zier­te The­men­fonds an. Ein En­ga­ge­ment mit­tels Fu­tures ist schwie­rig. Es setzt gu­te Kennt­nis­se der teils en­gen Märk­te vor­aus, und da kei­ne phy­si­sche Lie­fe­rung er­wünscht ist, müs­sen die Fu­tures kon­ti­nu­ier­lich von ei­nem Kon­trakt in den nächs­ten um­ge­schich­tet (ge­rollt) wer­den. Je nach Preis­si­tua­ti­on (Con­tan­go oder Back- war­da­ti­on) fal­len hier­bei er­heb­li­che Kos­ten an (vgl. FuW Nr. 1 vom 5. Ja­nu­ar).

Struk­tu­rier­te Pro­duk­te auf In­di­zes und ein­zel­ne Roh­wa­ren bie­ten ei­ne ein­fa­che Al­ter­na­ti­ve. Die Roll­pro­ble­ma­tik ver­schwin­det je­doch nicht, ob­wohl ver­schie­de­ne An­bie­ter Pro­duk­te lan­cier­ten, die ei­ne op­ti­mier­te Han­dels­stra­te­gie ent­lang der Ter­min­kur­ve ver­fol­gen. Da­zu kommt, dass Agrar­pro­duk­te trotz der er­war­te­ten struk­tu­rel­len Hausse we­gen ih­rer Sai­so­na­li­tät und häu­fi­ger, wet­ter­be­ding­ter An­ge­bots­schocks enorm vo­la­til sind (vgl. Haupt­text).

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