An­le­ger set­zen auf Calls

WAR­RANTS

Finanz und Wirtschaft - - WARRANTS/EUREX - COM­MERZ­BANK,

Nach den Kurs­ge­win­nen An­fang Wo­che war die zwei­te Wo­chen­hälf­te von Un­si­cher­heit ge­prägt. Auf­grund ver­hal­te­ner US-Im­pul­se ging der SMI am Don­ners­tag mit Ver­lus­ten (–0,7%) aus dem Han­del. Auch an­de­re eu­ro­päi­sche In­di­zes, wie der Dax (–0,83%) und vor al­lem der FTSE 100 (–1,82%), ver­lo­ren deut­lich.

Die US-Gross­ban­ken ent­wi­ckel­ten sich un­ein­heit­lich und konn­ten die Er­war­tun­gen der Ana­lys­ten nur teil­wei­se er­fül­len. Gold­man Sachs ver­öf­fent­lich­te ent­täu­schen­de Quar­tals­zah­len, die Ak­ti­en drück­ten den Ge­samt­markt am Mitt­woch in den tief­ro­ten Be­reich. Mor­gan St­an­ley leg­te hin­ge­gen deut­lich bes­se­re Zah­len vor, dies konn­te die Stim­mung am Don­ners­tag aber auch nicht mehr auf­hel­len (Dow Jo­nes –0,2%). Am De­vi­sen­markt stieg der Eu­ro ge­gen­über dem Fran­ken wei­ter und wird nun über der Mar­ke von 1.30 Fr./€ ge­han­delt. Auf­grund ei­ner Ma­ni­pu­la­ti­on im CO2-Emis­si­ons­han­dels­sys­tem ETS wur­de seit Don­ners­tag der Zer­ti­fi­ka­te­han­del in Eu­ro­pa ein­ge­stellt. Die Roh­stoff­märk­te muss­ten deut­li­che Kurs­ver­lus­te hin­neh­men. Am meis­ten büss­ten Sil­ber (–4,51%) und Kup­fer (–3,1%) ein.

Im Schwei­zer De­ri­vat­markt wur­den trotz ver­hal­te­ner Im­pul­se mehr­heit­lich Pa­pie­re auf stei­gen­de Kur­se ge­han­delt. Un­ter den zwan­zig meist­ge­han­del­ten Pro­duk­ten wa­ren le­dig­lich drei In­stru­men­te auf­find­bar, die von fal­len­den Kur­sen pro­fi­tie­ren. KDAXE/ZKB und SDABT/VT, bei­des Knock-out Puts auf den Dax mit ei­nem Stri­ke auf 7300, so­wie CBCSP6/CO­BA, ein Put auf CS Group mit Stri­ke auf 35 Fr., konn­ten sich un­ter die Um­satz­spit­zen­rei­ter ein­rei­hen. Das höchs­te Vo­lu­men er­ziel­ten Knock-out Calls auf den SMI (KSMIY/ZKB) mit Stri­ke auf 6000. Dicht ge­folgt von Call War­rants auf CS Group (CBCSC3/CO­BA) mit Stri­ke auf 42 Fr.

Auf­fäl­lig war der ho­he Um­satz der im Geld lie­gen­den Calls auf Pe­trop­lus (PPHJS/ JB). Das Un­ter­neh­men wird am 3. Fe­bru­ar sein Jah­res­er­geb­nis be­kannt­ge­ben. Ak­ti­ve Po­si­ti­ons­auf­lö­sun­gen und Neu­po­si­tio­nie­run­gen konn­ten in Zer­ti­fi­ka­ten auf Sil­ber und Gold fest­ge­stellt wer­den. Eben­falls re­ge ge­han­delt wur­den Tra­cker-Zer­ti­fi­ka­te auf den CMCI Agri­cul­tu­re In­dex von UBS.

Die Vo­la­ti­li­tät hält sich wei­ter­hin auf tie­fem Ni­veau. Der VSMI no­tier­te Mit­te Wo­che auf le­dig­lich 14%, mitt­ler­wei­le klet­ter­te er auf 16 bis 17%. Ei­ne tie­fe Vo­la­ti­li­tät senkt die At­trak­ti­vi­tät von Ren­di­te­opti­mie­rungs­pro­duk­ten – dem­ent­spre­chend tief war ihr Um­satz. Bar­ri­er Re­ver­se Con­ver­ti­bles auf Ge­ne­ra­li, Ro­che GS und VW mit Bar­rie­re auf 50%, ver­zeich­ne­ten trotz­dem ei­nen ho­hen Um­satz. An­le­ger dür­fen nicht ver­ges­sen, dass für sol­che Pro­duk­te die Re­gel gilt: Ei­ne tie­fe Kor­re­la­ti­on der Ba­sis­wer­te er­höht das Ri­si­ko ei­ner Bar­rie­ren­ver­let­zung.

Meist­ge­han­del­te War­rants und Zer­ti­fi­ka­te

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