Be­zau­bernd

Finanz und Wirtschaft - - AUSLAND -

Das Lu­xus-, Pre­mi­um-und De­si­gner­seg­ment rich­tet sich in der Volks­re­pu­blik Chi­na bis­her mehr­heit­lich an die Män­ner. Aber im Zu­ge des Wirt­schafts­booms ho­len die chi­ne­si­schen Frau­en kräf­tig auf, und et­li­che Mar­ken­her­stel­ler or­ten auf Sicht der nächs­ten Jah­re bei der weib­li­chen Kund­schaft ein hö­he­res Wachs­tums­po­ten­zi­al. Ob Par­füm und Kos­me­tik, Kör­per­pfle­ge oder Well­ness­pro­dukt, Lip­pen­stift, Wim­pern­tu­sche und Na­gel­lack – Chi­ne­sin­nen kau­fen oft bei Sa Sa In­ter­na­tio­nal ein. Denn Sa Sa ist so­zu­sa­gen ein One-StopShop für fast al­le nur er­denk­li­chen Schön­heits­pro­duk­te und mit mehr als 170 Fi­lia­len die mit Ab­stand gröss­te Kos­me­tik­ket­te im Wirt­schafts­raum Grea­ter Chi­na. Über­dies ist Sa Sa auch in Ma­lay­sia und Sin­ga­pur prä­sent und da­her über die Lan­des­gren­zen hin­aus sehr be­kannt.

Das Kos­me­tik­un­ter­neh­men ver­treibt sehr er­folg­reich ei­ge­ne Mar­ken, dar­un­ter die bei­den mit Schwei­zer Know-how ent­wi­ckel­ten Haut­pfle­ge­li­ni­en Suis­se Pro­gram­me und Me­tho­de Swiss, die zu­sam­men 15% zum Grup­pen­um­satz bei­steu­ern. Zu­dem ist Sa Sa al­lei­ni­ger Dis­tri­bu­teur in­ter­na­tio­na­ler Mar­ken wie der Li­nie Eliz­a­beth Ar­den, auf die 25% des Grup­pen­um­sat­zes ent­fal­len. Gut 78% des Um­sat­zes und über 90% des Ge­winns er­wirt­schaf­tet die Ge­sell­schaft in den bei­den süd­chi­ne­si­schen Son­der­ver­wal­tungs­zo­nen Hong­kong und Ma­cao. Doch un­ter­neh­mens­ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge sind chi­ne­si­sche Tou­ris­tin­nen vom Fest­land da­bei für fast die Hälf­te des Um­sat­zes ver­ant­wort­lich. Um die­ses Markt­po­ten­zi­al bes­ser zu er­schlies­sen, will Sa Sa bis 2013 die An­zahl Ver­kaufs­shops auf dem Fest­land von zwan­zig auf über hun­dert mehr als ver­fünf­fa­chen. Gleich­zei­tig wird über den Web­s­to­re Sa­sa. com das Ge­schäft im E-Com­mer­ce vor­an­ge­trie­ben. Die Bei­trä­ge aus dem Han­del übers In­ter­net sind bis­lang aber hin­ter den Er­war­tun­gen ge­blie­ben.

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