UBP trotz Mad­off knapp auf Vor­jahr

Finanz und Wirtschaft - - IN KÜRZE -

Die Gen­fer Pri­vat­bank Uni­on Ban­cai­re Pri­vée (UBP) hat 2010 ei­nen Rück­gang der Kun­den­gel­der von 75 auf 65 Mrd. Fr. ver­zeich­net. Da­für wa­ren vor al­lem Wech­sel­kurs­ef­fek­te ver­ant­wort­lich. Der Ge­schäfts­er­folg sank auf 766 (806) Mio. Fr. Der Be­triebs­auf­wand blieb mit 493 Mio. Fr. (–1%) im Vor­jah­res­rah­men. Dar­aus re­sul­tier­te ein Kos­ten-Er­trags-Ver­hält­nis von 65%. Un­ter dem Strich wer­den ein Ge­winn auf Vor­jah­res­ni­veau von 216 Mio. Fr. und ei­ne Ei­gen­ka­pi­tal­ren­di­te von 12,8% (12) aus­ge­wie­sen. Mit 24% blieb die Ka­pi­tal­quo­te ( Tier 1) her­vor­ra­gend. Die Zah­len be­rück­sich­ti­gen be­reits die Ent­schä­di­gung für die Be­trugs­op­fer von Ber­nard Mad­off von 475 bis 500 Mio. $, die mit dem Kon­kurs­ver­wal­ter in den USA ver­ein­bart wur­den. Für 2011 plant UBP im Pri­va­te Ban­king, neue Wachs­tums­märk­te im Na­hen Os­ten, Asi­en, Ost­eu­ro­pa und Latein­ame­ri­ka zu er­schlies­sen so­wie Ons­hore-Di­enst­leis­tun­gen in Eu­ro­pa zu ent­wi­ckeln. Im As­set Ma­nage­ment lan­ciert die Bank fünf­zehn auf Schwel­len­märk­te fo­kus­sier­te Fonds.

von Burck­hardt Com­pres­si­on wird Ar­beit­ge­ber­prä­si­dent.

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