Mi­kron er­war­tet Be­triebs­ge­winn

Finanz und Wirtschaft - - SCHWEIZ - EB

Der An­la­gen­bau­er Mi­kron fin­det aus dem Tief der Vor­jah­re. Das Un­ter­neh­men stei­ger­te den Auf­trags­ein­gang 2010 knapp 70% auf 219,8 Mio. Fr. Der Um­satz rück­te 21,6% auf 182,5 Mio. Fr. vor. Gut lie­fen die Ma­schi­nen und Schneid­werk­zeu­ge des Un­ter­neh­mens, die vor al­lem in der Au­to-und der Schreib­ge­rä­te­indus­trie ein­ge­setzt wer­den. Be­son­ders in Chi­na und In­di­en war die Nach­fra­ge gross. Das Seg­ment Au­to­ma­ti­on mit Kun­den aus der Phar­ma-und der Me­di­zi­nal­in­dus­trie ver­buch­te da­ge­gen noch ein leich­tes Um- satz­mi­nus, der Auf­trags­be­stand lag je­doch 60% über Vor­jahr.

Mi­kron stellt für 2010 ei­nen nied­ri­gen Be­triebs­ge­winn in Aus­sicht. Im lau­fen­den Jahr er­war­tet die Ge­sell­schaft ei­ne gu­te Aus­las­tung der Ka­pa­zi­tä­ten, aber auch wei­ter­hin ne­ga­ti­ve Wäh­rungs­ein­flüs­se. Als Er­satz im Ver­wal­tungs­rat für Bun­des­rat Jo­hann Schnei­der-Am­mann schlägt Mi­kron Patrick Kilch­mann vor, He­ad of Group Ser­vices der Am­mann Group.

Ein Kauf der we­nig ge­han­del­ten Mi­kron-Ak­ti­en bleibt über­durch­schnitt­lich ris­kant. Das Un­ter­neh­men be­fin­det sich im­mer noch in der Tur­naround-Pha­se und muss nach zwei ver­lust­rei­chen Jah­ren erst noch be­wei­sen, Re­zep­te für dau­er­haf­te Pro­fi­ta­bi­li­tät ge­fun­den zu ha­ben.

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