Ent­las­sun­gen in der Schweiz

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - AN

Schwei­zer Un­ter­neh­men be­ur­tei­len die ge­gen­wär­ti­ge Be­schäf­ti­gungs­si­tua­ti­on zwar et­was bes­ser als noch vor drei Mo­na­ten. Die Per­spek­ti­ven hin­ge­gen schät­zen sie gleich pes­si­mis­tisch ein wie im Ok­to­ber 2011. Der vier­tel­jähr­lich er­mit­tel­te Be­schäf­ti­gungs­in­di­ka­tor hat sich dar­auf­hin mi­ni­mal ver­bes­sert, aber er bleibt im Mi­nus­be­reich. Wie die Kon­junk­tur­for­schungs­stel­le der ETH Zü­rich Kof mit­teilt, auf –4,4 nach –5,2 im Ok­to­ber. Der Ne­ga­tiv­stand des vor­lau­fen­den In­di­ka­tors deu­te dar­auf hin, dass die Be­schäf­ti­gung in der Schweiz in den nächs­ten Mo­na­ten ge­gen­über dem Vor­jahr leicht sin­ken wer­de, in­ter­pre­tie­ren die Zürcher Wis­sen­schaft­ler das Er­geb­nis.

In der In­dus­trie, im Gast­ge­wer­be und im Bau be­fin­det sich der In­di­ka­tor un­ter null, steigt aber in den bei­den letzt­ge­nann­ten Bran­chen kräf­tig. In der In­dus­trie ist er un­ver­än­dert ge­blie­ben.

Wäh­rend die Ar­beits­lo­sen­quo­te im De­zem­ber hier­zu­lan­de 3,3% be­trug, be­lief sie sich in der EU auf 10,4%. Dort stieg die Zahl der Ar­beits­lo­sen seit acht Mo­na­ten auf nun­mehr 16,5 Mio. Per­so­nen. Spa­ni­en be­legt mit ei­ner Ra­te von 22,9% den trau­ri­gen Spit­zen­platz.

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