BNP Pa­ri­bas un­ter Druck

EU­RO­PA Santan­der mel­det Ge­winn­ein­bruch – Düs­te­re Pro­gno­se für Stahl­her­stel­ler

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - PHG

schrei­bun­gen über 1,8 Mrd. € auf dem Im­mo­bi­li­en­port­fo­lio. Die Re­gie­rung Ra­joy drängt die spa­ni­schen Ban­ken da­zu, die Ver­lus­te auf ih­ren Im­mo­bi­li­en ab­zu­schrei­ben und will noch die­se Wo­che stren­ge­re Re­geln be­kannt ge­ben. Im Ge­gen­satz zu an­de­ren spa­ni­schen In­sti­tu­ten kann Santan­der die Ab­schrei­bun­gen dank des flo­rie­ren­den Ge­schäfts in Latein­ame­ri­ka ver­kraf­ten. Santan­der macht we­ni­ger als 10% ih­res Ge­schäfts in Spa­ni­en.

Die Ti­tel des nie­der­län­di­schen All­fi­nanz­kon­zerns ING (–0,4% auf 6.958 €) san­ken leicht, nach­dem der Kon­kur­rent Achmea ei­ne Good­will-ab­schrei­bung auf das Le­bens­ver­si­che­rungs­ge­schäft vor­ge­nom­men hat­te. Der nie­der­län­di­sche Markt für Le­bens­ver­si­che­run­gen schrumpft seit fünf Jah­ren, da die Kon­su­men­ten ver­mehrt auf Bank­spar­pro­duk­te aus­wei­chen, die Steu­er­vor­tei­le bie­ten, die zu­vor nur den Le­bens­ver­si­che­run­gen zu­ka­men. ING ist der gröss­te An­bie­ter von Le­bens­ver­si­che­run­gen in den Nie­der­lan­den,

Sto­xx50 Top und Flop ge­folgt von Ae­gon (+1,5% auf 3.71 €) und Del­ta Lloyd (+0,4% auf 13.99 €).

Die Ti­tel des Stahl­händ­lers Klöck­ner & Co (–8,7% auf 10.60 €) ge­rie­ten nach Aus­sa­gen des CEO Gis­bert Ru­ehl un­ter Druck. In ei­nem In­ter­view mit der «Fi­nan­ci­al Ti­mes Deutsch­land» pro­gnos­ti­zier­te er für Eu­ro­pa im lau­fen­den Jahr ei­ne sin­ken­de Stahl­nach­fra­ge von 5% oder mehr. Als Re­ak­ti­on baut Klöck­ner ab En­de Ju­ni 6% der ins­ge­samt 11 577 Stel­len ab und will 2012 wei­te­re Kos­ten sen­ken. Klöck­ner ver­zich­tet dar­über hin­aus auf die Zah­lung ei­ner Di­vi­den­de für 2011. Die Ak­ti­en des Wett­be­wer­bers Salz­git­ter (–4,7% auf 45.67 €) wur­den eben­falls zu­rück­ge­stuft.

Der deut­sche Stahl- und In­ves­ti­ti­ons­gü­ter­kon­zern Thys­sen Krupp (–1,3% auf 21.68 €) ver­kauft das Edel­stahl­ge­schäft für 2,7 Mrd. €) an den fin­ni­schen Kon­kur­ren­ten Ou­to­kum­pu (–18,6% auf 6.27 €). Im Zu­ge der Über­nah­me sol­len in Deutsch­land zwei Pro­duk­ti­ons­stät­ten ge­schlos­sen und 850 Stel­len ab­ge­baut wer­den. Da­durch soll die Ren­ta­bi­li­tät ge­stei­gert wer­den, um im Preis­kampf mit den Edel­stah­l­ex­por­teu­ren aus Asi­en zu be­ste­hen (vgl. Sei­te 17).

Die Ti­tel des bri­ti­schen Ver­sor­gers Na­tio­nal Grid (+3,4% auf 631 p) ge­hör­ten zu den Ge­win­nern der Be­richts­pe­ri­ode. CEO Ste­ve Hol­li­day stell­te für das Fis­kal­jahr 2012/13 ei­ne 4% hö­he­re Di­vi­den­de in Aus­sicht. Für das lau­fen­de Jahr rech­net Hol­li­day mit ei­ner «gu­ten» ope­ra­ti­ven Per­for­mance.

An Asi­ens Bör­sen en­de­te der Ja­nu­ar mit ei­ner freund­li­chen No­te. Für den ja­pa­ni­schen Nik­kei 225 be­deu­te­te der Mo­nats­ge­winn von 4,1% den bes­ten Ja­nu­ar seit 1999. Der Hang Seng in Hong­kong rück­te im Ja­nu­ar 10% vor. Es war der stärks­te Bör­sen­mo­nat seit Ok­to­ber.

Am Di­ens­tag sorg­te das vom Eu-gip­fel be­schlos­se­ne Spar­pa­ket so­wie die Aus­sicht auf ei­nen er­folg­rei­chen Schul­den­schnitt in Grie­chen­land nach den Vor­tags­ver­lus­ten für Ent­span­nung. Die wich­tigs­ten Märk­te schlos­sen aber un­ein­heit­lich. Der Nik­kei no­tier­te 0,1% fes­ter auf 8802,51 nach drei Ver­lust­ta­gen na­he­zu un­ver­än­dert. Der markt­brei­te To­pix schloss 0,2% tie­fer auf 755,27. Das Han­dels­vo­lu­men stieg zum Mon­tag um ein Fünf­tel auf 2,1 Mrd. Stück.

Ge­mäss ei­ner Um­fra­ge der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters er­hö­hen Fonds­ma­na­ger in Ja­pan den An­teil ein­hei­mi­scher Ak­ti­en. «Die

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