SIX Group ste­hen vie­le Op­tio­nen of­fen – auch im Clea­ring

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Als Über­nah­me­ob­jekt steht die SIX Group, in Be­sitz von rund 150 Ban­ken, nicht zur Ver­fü­gung. Sie will au­to­nom blei­ben. Durch das Schei­tern der Fu­si­ons­plä­ne von Deut­sche Bör­se und NY­SE Eu­ronext än­de­re sich nichts, sag­te ein Spre­cher auf An­fra­ge. Das gilt auch für die An­tei­le an Scoach (struk­tu­rier­te Pro­duk­te) und Sto­xx (In­dex­an­bie­ter). Da­bei ist SIX Group be­geh­rens­wert: Die Deut­sche Bör­se hat frü­her schon ver­geb­lich In­ter­es­se ge­zeigt und wird nicht nur in Frank­furt als ei­ne po­ten­zi­ell gu­te Par­tie ge­se­hen.

Markt­ka­pi­ta­li­sie­rung Sie sieht sich (auch in Ko­ope­ra­ti­on mit Nas­daq OMX) als Tech­no­lo­gie­vor­rei­te­rin. Mit Li­quid­net be­treibt sie ei­nen Dark Pool. Die Grup­pe ver­folgt ei­ne in­ter­na­tio­na­le Ex­pan­si­ons­stra­te­gie et­wa im Zah­lungs­ver­kehr. Dank des Ver­kaufs der Eur­ex-be­tei­li­gung hat sie fi­nan­zi­ell ei­ni­gen Spiel­raum. Im De­ri­vat­ge­schäft gilt noch ein Kon­kur­renz­ver­bot (we­gen der frü­he­ren Eur­ex-be­tei­li­gung). Im Nach­han­dels­ge­schäft ist sie mit SIX Se­cu­ri­ties Ser­vices in et­li­chen Emer­ging Mar­kets, et­wa Viet­nam und Ka­tar, un­ter­wegs. Mit Pra-

Deut­sche Bör­se gue Stock Ex­ch­an­ge gibt es ei­ne Ab­sichts­er­klä­rung. Dank der In­ter­ope­ra­bi­li­tät konn­te die SIX an der London Stock Ex­ch­an­ge (LSE) ih­ren Markt­an­teil im Ak­ti­en­clea­ring auf Kos­ten von Lch.cle­ar­net auf gut 27% ver­dop­peln. Bald soll das Clea­ring auch den Platt­for­men Chi-x, Tur­quoi­se, Nas­daq OMX und Bur­gun­dy an­ge­bo­ten wer­den. Auch Asi­en ist im Vi­sier. Die In­ter­ope­ra­bi­li­tät er­laubt dem Teil­neh­mer, über ei­nen ein­zi­gen Clea­ring­be­trei­ber Ge­schäf­te auf ver­schie­de­nen Märk­ten ab­zu­wi­ckeln.

Glo­ba­ler Fu­tures- und Op­tio­nen­markt

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