Thys­senk­rupp schreibt Rot

DEUTSCH­LAND

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - US

Der deut­sche In­dus­trie­kon­zern Thys­senk­rupp weist für das ers­te Quar­tal (per En­de De­zem­ber) des Ge­schäfts­jahrs 2011/12 ei­nen ope­ra­ti­ven Ver­lust (Ebit) von 33 Mio. € aus nach ei­nem Über­schuss von 261 Mio. im glei­chen Zei­t­raum des Vor­jahrs. Die Zah­len spie­geln «ne­ga­ti­ve Son­der­ef­fek­te und Aus­wir­kun­gen der Staats­schul­den­kri­se», wie die Un­ter­neh­mens­füh­rung un­ter­streicht. In die­sem Er­geb­nis be­reits nicht mehr ent­hal­ten ist der Edel­stahl­be­reich, den Thys­senk­rupp an Ou­to­kum­pu ver­äus­sern will und da­nach nur noch ei­ne 29,9%-Be­tei­li­gung hal­ten wird (vgl. FUW vom 1. Fe­bru­ar). In­klu­si­ve die­ser Spar­te er­reicht der Fehl­be­trag 357 Mio. €.

Wei­ter­hin tief in den ro­ten Zah­len (–288 Mio. €) be­fin­det sich Steel Ame­ri­cas, wo nach wie vor ho­he An­lauf­kos­ten an­fal­len, aber Bes­se­rung in Sicht ist. Re­spek­ta­bel ge­hal­ten hat sich der Kon­zern in den Tech­no­lo­gie­be­rei­chen (Über­schuss von 291 Mio. €). Der Um­satz blieb im Jah­res­ver­gleich mit rund 10 Mrd. € (+1%) na­he­zu sta­bil. Die Thys­senk­rupp-ak­ti­en ga­ben am Di­ens­tag als Fol­ge der Re­sul­tat­ver­öf­fent­li­chung und des zu­rück­hal­ten­den Aus­blicks zeit­wei­se über 6% ab.

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