Aryz­ta bäckt viel für Schnell­im­biss­ket­ten

Finanz und Wirtschaft - - KONSUM - EB

Vom kri­sen­re­sis­ten­ten Fast­food pro­fi­tiert auch der Back­wa­ren­her­stel­ler Aryz­ta. Rund 30% des mit Nah­rungs­mit­teln er­wirt­schaf­te­ten Um­sat­zes kommt von Schnell­im­biss- und Kaf­fee­ket­ten. Das Un­ter­neh­men lie­fert Bröt­chen für Ham­bur­ger und Sand­wi­ches, Wraps aber auch Süss­ge­bäck für Des­sert­spe­zia­li­tä­ten, die von den Bur­ger­re­stau­rants in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­son­ders for­ciert wur­den. Ein Gross­teil die­ses Ge­schäfts macht Aryz­ta in den USA, dem wich­tigs­ten Ein­zel­markt.

Mit dem Bran­chen­lea­der wächst auch Aryz­ta. Mcdo­nald’s ge­hört zu den wich­tigs­ten Kun­den, wie ein Spre­cher des Un­ter­neh­mens be­stä­tig­te. Ana­lys­ten von Gold­man Sachs schät­zen den Um­satz­an­teil des welt­gröss­ten Bur­ger­bra­ters am Foo­dBe­reich von Aryz­ta auf 10%. Das Seg­ment er­reich­te im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr (per En­de Ju­li) Ein­nah­men von 2,6 Mrd. €. Zwei­tes Stand­bein des Back­wa­ren­her­stel­lers ist die Agrar­toch­ter Ori­gin En­ter­pri­ses.

Die Aryz­ta-ak­ti­en sind mit ei­nem Kurs­Ge­winn-ver­hält­nis von 11 nied­rig be­wer­tet und kau­fens­wert. Die Ti­tel ka­men nach ei­ner Mitte Ja­nu­ar über­ra­schend an­ge­kün­dig­ten Ka­pi­tal­er­hö­hung un­ter Druck. Die gleich­zei­ti­ge Be­stä­ti­gung des für das Ge­samt­jahr er­war­te­ten Ge­winns je Ak­tie be­deu­tet je­doch ei­ne Ver­bes­se­rung der Pro­gno­se. Das Ge­schäft läuft of­fen­bar gut. Die Halb­jah­res­zah­len wird Aryz­ta am 12. März ver­öf­fent­li­chen.

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