Kei­ne Va­len­tins­roman­ze für Gold

EDEL­ME­TAL­LE

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - BAY­RAM DIN­CER

Im Fe­bru­ar war die Kauf­ak­ti­vi­tät im Gold­markt bis­her mo­de­rat bis neu­tral. Dies bei den Comex-fu­tures, wo sich die Net Com­mer­ci­al Longs er­höh­ten, wie auch bei den gröss­ten pas­si­ven bör­sen­ge­han­del­ten phy­si­schen Gold­fonds (GETF). Die GETF kauf­ten nur acht­zehn Ton­nen da­zu. Die Fu­tures-bör­se Comex hat­te ver­gan­ge­ne Wo­che an­ge­kün­digt, dass mit dem Clo­sing vom Mon­tag die Mar­gen- und Si­cher­heits­zah­lun­gen für Gold­kon­trak­te re­du­ziert wer­den. Doch der po­si­ti­ve Prei­s­im­puls blieb aus. Die Her­ab­stu­fung der Kre­dit­bo­ni­tät von Eu­ro­län­dern durch Moo­dy’s konn­te Gold am Va­len­tins­tag auch kei­nen Preis­an­trieb ge­ben.

Doch die In­ves­to­ren ha­ben wei­ter­hin gros­ses Ver­trau­en in Gold. Das be­le­gen die ak­tu­el­len Be­stän­de bei den GETF, die mit 2390 Ton­nen schon fast Re­kord­ni­veau er­rei­chen. Für die­se Wo­che er­war­ten wir, dass die An­ga­ben gros­ser Gol­din­ves­to­ren die­ses Ver­trau­en be­stä­ti­gen. Mit dem 13F Fi­ling müs­sen nam­haf­te An­le­ger ih­re Po­si­ti­on im gröss­ten phy­si­schen GOLD-ETF (GLD) zum vier­ten Quar­tal 2011 of­fen­le­gen.

Die jet­zi­ge Kon­so­li­die­rungs­pha­se lässt sich vor al­lem mit der Preis­stei­ge­rung um 200 $ im Ja­nu­ar er­klä­ren. Der Markt ver­harrt und war­tet nach den An­kün­di­gun­gen des Fed-prä­si­den­ten Ben Bernan­ke ab. Denn wei­te­re Li­qui­di­tät durch das Fed kann sich stark auf den Gold­preis aus­wir­ken. We­gen der kom­men­den Us-wah­len könn­te der Of­fen­markt­aus­schuss des Fed schon im März die­sen «Drit­ten Schritt» ge­hen.

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