Ja­nu­ar-ef­fekt

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - MA­ER­KI BAU­MANN & CO. BANK CIC ( SCHWEIZ)

«Der Ja­nu­ar-ef­fekt hat die­ses Jahr so gut ge­spielt wie schon lan­ge nicht mehr. Ka­ta­ly­sa­to­ren wa­ren die po­si­ti­ven Wirt­schafts­nach­rich­ten in den USA, die Be­reit­stel­lung von Re­po-li­qui­di­tät mit ei­nem Ho­ri­zont von drei Jah­ren sei­tens der EZB so­wie sich meh­ren­de An­zei­chen für ein Soft Lan­ding Chi­nas. Durch die zu­sätz­li­che Li­qui­di­tät der EZB ha­ben die Ban­ken Luft zum At­men be­kom­men und sie kön­nen Käu­fe von Staats­ob­li­ga­tio­nen güns­tig auf drei Jah­re hin­aus re­fi­nan­zie­ren. Al­ler­dings darf man sich von der Ral­ly nicht blen­den las­sen. Schon im Ja­nu­ar wur­den die op­ti­mis­tischs­ten Per­for­mance-er­war­tun­gen über­trof­fen. Die län­ger­fris­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen sind we­der in Eu­ro­pa noch in den USA ge­löst. Hin­zu kommt das geo­po­li­ti­sche Ri­si­ko Iran. Da­her ist wei­ter­hin Vor­sicht ge­bo­ten und mit ei­ner Kor­rek­tur muss je­der­zeit ge­rech­net wer­den.» könn­ten für die An­le­ger ei­ne Fort­set­zung des in den ver­gan­ge­nen Wo­chen po­si­ti­ven Ak­ti­en­markts be­deu­ten. So­lan­ge sich die Ma­kro­da­ten bes­ser als ge­dacht ent­wi­ckeln und wei­ter­hin kei­ne Hi­obs­bot­schaf­ten das Markt­um­feld stö­ren, ist wei­te­res Auf­wärts­po­ten­zi­al durch­aus vor­han­den. Kurz­fris­ti­ge Rück­schlä­ge kön­nen ge­schickt als Kauf­ge­le­gen­hei­ten ge­nutzt wer­den. Soll­te der Markt je­doch an sei­ner ak­tu­el­len Dy­na­mik ver­lie­ren, emp­feh­len wir den In­ves­to­ren, ih­re Ak­ti­en­quo­te zu­rück­zu­fah­ren.»

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