Chi­na kauft Gold

Struk­tu­rel­le Hausse ist in­takt – An­le­ger brau­chen gu­te Ner­ven

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE - SEI­TE 21

Der Gold­preis ist in den letz­ten Wo­chen er­neut deut­lich ge­stie­gen und liegt na­he der Mar­ke von 1800 $ pro Un­ze. Das Tief­zins­um­feld, ne­ga­ti­ve rea­le Ren­di­ten und die Sor­ge über die Schul­den­kri­se in Eu­ro­pa stüt­zen die No­tie­run­gen. We­gen der Nach­fra­ge der Zen­tral­ban­ken und der Kon­su­men­ten in asia­ti­schen Schwel­len­märk­ten ei­ner­seits und des be­grenz­ten An­ge­bots an­der­seits kann die Ral­ly der letz­ten zehn Jah­re – die längs­te der jün­ge­ren Ge­schich­te – durch­aus wei­ter­ge­hen. Chi­na wird 2012 In­di­en von Rang eins der gröss­ten Gold­kon­su­men­ten ver­drän­gen. Die­ser der Trend geht wei­ter, auch man­gels An­la­ge­al­ter­na­ti­ven. Aber wer in Gold in­ves­tiert, soll­te auch gu­te Ner­ven ha­ben. Die Kor­re­la­ti­on zu an­de­ren An­la­ge­klas­sen ist nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Ge­ra­de in Kri­sen­zei­ten kann der ge­wünsch­te Schutz ver­sa­gen, da li­qui­de Gold­an­la­gen ver­kauft wer­den müs­sen, da­mit an­de­re Ver­pflich­tun­gen be­dient wer­den kön­nen.

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