IVF Hart­mann ar­bei­tet so­lid

SCHWEIZ

Finanz und Wirtschaft - - GESUNDHEIT - DF

Der Spe­zia­list für Wund­ver­sor­gung aus Neu­hau­sen, IVF Hart­mann, bleibt sich treu. Er er­ziel­te auch 2011 Re­kord­wer­te bei Um­satz und Ge­winn. Al­ler­dings nahm der Um­satz nur noch 0,8% auf 118,6 Mio. Fr. zu. Das Be­triebs­er­geb­nis (Ebit) sta­gnier­te auf 14,8 Mio. Fr., wäh­rend der Kon­zern­ge­winn dank güns­ti­ger Steu­er­ef­fek­te 6% auf 13,2 Mio. Fr. stieg. Die Ak­tio­nä­re par­ti­zi­pie­ren am Er­folg mit ei­ner von 15.50 auf 17.50 Fr. er­höh­ten Di­vi­den­de, die aus den Ka­pi­tal­re­ser­ven aus­ge­schüt­tet wer­den soll.

Ge­gen­über «Fi­nanz und Wirt­schaft» be­ton­te Un­ter­neh­mens­lei­ter Andre­as Gis­ler, dass IVF Hart­mann zwar den wach­sen­den Preis­druck im Schwei­zer Ge­sund­heits­we­sen zu spü­ren be­kom­men ha­be. Doch er­neut sei­en Pro­zes­se op­ti­miert wor­den. Aus­ser­dem ha­be sich das Un­ter­neh­men nicht ge­scheut, un­ren­ta­ble Pro­duk­te aus dem Sor­ti­ment zu neh­men.

IVF Hart­mann wird zu fast zwei Drit­teln durch die deut­sche Hart­man­nG­rup­pe kon­trol­liert. Im Ver­gleich zur Mut­ter, die welt­weit rund 1,7 Mrd. € er­wirt­schaf­tet, ar­bei­tet die Schwei­zer Toch­ter mit ei­ner Um­satz­ren­di­te von 11,1% deut­lich ren­ta­bler. Grup­pen­weit be­trägt ge­mäss Gis­ler die Mar­ge rund 4%. Für 2012 hat sich der CEO vor­ge­nom­men, ein Er­geb­nis min­des­tens auf Vor­jah­res­ni­veau zu er­wirt­schaf­ten. Der GV vom 24. April wird ein Ak­ti­en­split von 1:10 be­an­tragt, um die Han­del­bar­keit zu ver­bes­sern.

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