Aus­ver­kauf bei Al­piq

Um Schul­den ab­zu­bau­en, wird Re­power-an­teil ver­kauft

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE - SEI­TE 7

Der Ta­fel­sil­ber­ver­kauf beim Schwei­zer Ener­gie­kon­zern Al­piq geht wei­ter. Neus­ter Schritt ist die Über­tra­gung des 24,6%-An­teils am Bünd­ner Bran­chen­nach­barn Re­power an die bis­he­ri­gen Co-Ak­tio­nä­re Kan­ton Grau­bün­den und Ax­po. Al­piq kommt da­mit dem Ziel ei­nes Schul­den­ab­baus um 1,5 bis 2 Mrd. Fr. bis En­de 2014 nä­her. In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten wur­den schon das Ge­schäfts­feld Ener­gie­ver­sor­gungs­tech­nik in Deutsch­land, der fin­ni­sche Di­enst­leis­ter Ener­gia­kol­mio und die 20%-Be­tei­li­gung an der ita­lie­ni­schen Edi­power ab­ge­stos­sen. Der jüngs­te Schritt zeigt die Dring­lich­keit des Schul­den­ab­baus. Per En­de 2011 be­lief sich die Net­to­ver­schul­dung auf das 4,1-Fa­che des (um Son­der­ef­fek­te be­rei­nig­ten) ope­ra­ti­ven Er­geb­nis­ses vor Zin­sen, Steu­ern und Ab­schrei­bun­gen (Ebit­da).

Re­power muss sich nun auf die Su­che nach ei­nem neu­en stra­te­gi­schen Part­ner ma­chen. Dies ist um­so dring­li­cher, als das Un­ter­neh­men mil­li­ar­den­schwe­re Pro­jek­te in der Pi­pe­line hat, die es nicht al­lein stem­men kann. So kos­tet das ge­plan­te Pump­spei­cher­kraft­werk in der Berni­nare­gi­on über 1,5 Mrd. Fr.

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