Geld wird für Ita­li­en im­mer bil­li­ger

KRISENBAROMETER

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Un­se­re Über­sicht der wich­tigs­ten In­di­ka­to­ren spie­gelt die Stim­mung im Eu­ro­land. Ver­bes­se­rung Sta­bi­li­tät Ver­schlech­te­rung

Ren­di­te Ita­li­en und Spa­ni­en An­le­ger schei­nen sich nicht mehr um Spa­ni­en und Ita­li­en zu sor­gen. Die Ren­di­te 10-jäh­ri­ger spa­ni­scher Staats­an­lei­hen sank auf 5,25%, den nied­rigs­ten Stand seit März. Ita­lie­ni­sche An­lei­hen konn­ten sich trotz der Un­si­cher­heit durch Wah­len im April noch deut­li­cher ver­bes­sern und ren­tie­ren mit 4,41% so nied­rig wie seit zwei Jah­ren nicht mehr.

SONDSpre­ad Frank­reich–Deutsch­land Deutsch­lands Ren­di­te ist seit Frei­tag wei­ter ge­stie­gen. Fünf­jäh­ri­ge Bun­des­an­lei­hen ren­tier­ten am Di­ens­tag 0,417%, 1 Ba­sis­punkt (Bp) mehr als En­de der Vor­wo­che. Ih­re fran­zö­si­schen Pen­dants ren­tie­ren da­ge­gen kaum ver­än­dert mit 0,735%. Der Spre­ad ist da­mit von 33 auf 32 Bp ge­schrumpft. Ei­ne wirk­li­che Ent­span­nung ist das al­ler­dings nicht.

SONDEu­ri­bor mi­nus OIS Die Dif­fe­renz zwi­schen dem mit Kre­dit­ri­si­ko be­haf­te­ten Drei­mo­nats-Eu­ri­bor und dem Ta­ges­geld­s­wap­satz (Over­night In­de­xed Swap, OIS) ist von Frei­tag­abend bis Di­ens­tag­nach­mit­tag von 12,8 auf 12,3 Ba­sis­punk­te (Bp) ge­schrumpft. Der Eu­ri­bor no­tiert mit 19,1 Bp un­ver­än­dert, wäh­rend der Swap­satz von 6,3 auf 6,8 Bp ge­stie­gen ist.

SONDBank­ein­la­gen bei der EZB Die EZB-Ein­la­ge­fa­zi­li­tät stieg von Frei­tag bis Mon­tag 0,7% auf 239 Mrd. €. An­fang März park­ten die Ge­schäfts­ban­ken noch mehr als 800 Mrd. € über Nacht bei der EZB. Doch das Ver­trau­en un­ter den Ban­ken hat sich kaum ver­bes­sert: Die EZB senk­te im Ju­li den Ein­la­ge­satz auf 0% – nun wer­den über­schüs­si­ge Min­dest­re­ser­ven nicht mehr um­ge­schich­tet.

SONDDol­lar-Eu­ro-Wech­sel­kurs Die Ent­span­nung in der Eu­ro­zo­ne schlägt auch auf den Eu­ro durch. Der Wert des Eu­ros steigt wei­ter, er kos­te­te am Di­ens­tag­nach­mit­tag 1.3095 $/€, so viel wie seit Mit­te Ok­to­ber nicht mehr. Kurz­zei­tig klet­ter­te der Kurs so­gar über die Mar­ke von 1.31 $/€. Seit dem Tief von 1.27 $/€ am 13. No­vem­ber konn­te die eu­ro­päi­sche Wäh­rung da­mit über 3% ge­win­nen.

SOND

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