Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - ENERGIE/TECHNOLOGIE - DM

Nach­fra­ge und An­ge­bot im Strom­markt sind nie ge­nau vor­ab be­kannt. Für ei­ne sta­bi­le Ver­sor­gung müs­sen sie aus­ge­gli­chen wer­den. In ei­nem gut ver­knüpf­ten Strom­netz ist dies ef­fi­zi­en­ter mög­lich, wes­halb die EU ei­nen zu­sam­men­hän­gen­den, stan­dar­di­sier­ten Strom­markt schaf­fen will (Mar­ket Cou­pling). Da auch im­mer mehr stark schwan­ken­de Wind- und So­lar­ener­gie in den Markt drängt, wird ein kurz­fris­ti­ger Aus­gleichs­me­cha­nis­mus wich­ti­ger. Der In­tra­day-Markt, über den Er­zeu­ger und Händ­ler kurz­fris­tig (am Tag der Lie­fe­rung) Strom kau­fen und ver­kau­fen, er­mög­licht dies. Der In­tra­day- und der be­reits weit ver­brei­te­te Day-Ahead-Markt (Han­del am Vor­tag der Lie­fe­rung) bil­den den Spot­markt. Am Ter­min­markt wer­den da­ge­gen Kon­trak­te mit Lie­fer­ter­min in ei­ni­gen Mo­na­ten oder Jah­ren ge­han­delt. Die­ser bör­sen­ge­han­del­te Strom macht nur ei­nen klei­nen Teil der Strom­men­gen aus, die im Over-the-Coun­ter-Markt (OTC) bi­la­te­ral oder über Bro­ker ge­han­delt wer­den.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.