Ber­lus­co­ni schreckt die An­le­ger kaum

KRISENBAROMETER

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

Un­se­re Über­sicht der wich­tigs­ten In­di­ka­to­ren spie­gelt die Stim­mung in Eu­ro­land. Ver­bes­se­rung Sta­bi­li­tät Ver­schlech­te­rung

Ren­di­te Ita­li­en und Spa­ni­en Im Ver­gleich zu Frei­tag ha­ben sich die Ren­di­ten zehn­jäh­ri­ger Staats­an­lei­hen Spa­ni­ens leicht er­höht, die ita­lie­ni­schen sind et­was stär­ker ge­stie­gen. Spa­ni­sche Bonds ren­tier­ten am Di­ens­tag 5,45% (2,6 Ba­sis­punk­te hö­her als am Frei­tag), ita­lie­ni­sche 4,72% (+21 Bp). Am Mon­tag la­gen ita­lie­ni­schen Ren­di­ten bei 4,8%.

SONDSpre­ad Frank­reich–Deutsch­land Ob­wohl der ZEWIn­dex die deut­sche Kon­junk­tur­la­ge bes­ser ein­stuft als er­war­tet, hat sich die Ren­di­te fran­zö­si­scher Staats­an­lei­hen bes­ser als die der deut­schen ent­wi­ckelt. Fran­zö­si­sche fünf­jäh­ri­ge Bonds ren­tier­ten 1 Ba­sis­punkt nied­ri­ger, deut­sche 1,6 Bp hö­her. Da­mit sank der Spre­ad um mi­ni­ma­le 3 Bp.

SONDEu­ri­bor mi­nus OIS Die Dif­fe­renz zwi­schen dem als ri­si­ko­los gel­ten­den Ta­ges­geld-Swap­satz (Over­night In­de­xed Swap, OIS) und dem Drei­mo­nats-Eu­ri­bor ist seit ver­gan­ge­ner Wo­che auf 13,1 Ba­sis­punk­te (Bp) ge­sun­ken. Am Frei­tag be­trug der Spre­ad noch 14,5 Bp. Im Ver­gleich zu Di­ens­tag letz­ter Wo­che hat sich die Dif­fe­renz leicht er­höht.

SONDBank­ein­la­gen bei der EZB Die Ein­la­ge­fa­zi­li­tät der EZB sank von Frei­tag bis Mon­tag 2,7% auf 229 Mrd. €. So­mit bau­en die Ban­ken ih­ren Li­qui­di­täts­über­hang bei der EZB wei­ter­hin kaum ab. Seit die­se im Ju­li den Ein­la­ge­satz auf 0% ge­senkt hat, las­sen Fi­nanz­in­sti­tu­te über­schüs­si­ge Re­ser­ven auch auf dem Min­dest­re­ser­vekon­to lie­gen statt in der Ein­la­ge­fa­zi­li­tät.

SONDDol­lar-Eu­ro-Wech­sel­kurs Der Eu­ro er­hol­te sich von sei­nem Zwi­schen­tief vom Frei­tag bei 1.2930 $/€. Am Di­ens­tag er­reich­te der Kurs zeit­wei­se 1.30 $/€. Ei­ne Kan­di­da­tur Sil­vio Ber­lus­co­nis als ita­lie­ni­scher Mi­nis­ter­prä­si­dent scheint die Märk­te nicht zu er­schre­cken. Da­ge­gen er­freu­te der deut­sche ZEW-In­di­ka­tor, ge­mäss dem Fi­nanz­ex­per­ten den Kon­junk­tur­aus­blick über­ra­schend po­si­tiv be­wer­ten.

SOND

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