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Finanz und Wirtschaft - - SERIE: MIKROTRENDS -

Die US-Bank ist ein Phä­no­men. Oder viel­leicht ist es ihr Chair­man und CEO Ro­bert G. Wil­mers. Als er vor bald dreis­sig Jah­ren ans Ru­der der gros­sen Re­gio­nal­bank im Os­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten kam, ver­wal­te­te sie 2 Mrd. $ Kun­den­ver­mö­gen. Heu­te sind es, nicht zu­letzt dank über zwan­zig Zu­käu­fen, 70 Mrd. Noch wich­ti­ger: Seit 1983 hat sie in je­dem Quar­tal Ge­winn ge­schrie­ben. Ih­re Ak­tio­nä­re hat M&T in die­sem Zei­t­raum mit ei­ner Ge­samt­ren­di­te (Kurs­ver­än­de­rung plus Di­vi­den­de) von über 17% pro Jahr ver­wöhnt. Von den hun­dert gröss­ten Ban­ken, die da­mals exis­tier­ten, ha­ben nur 23 ei­gen­stän­dig über­lebt – und von die­sen wei­sen die im S&P 500 ent­hal­te­nen Ak­ti­en die bes­te Per for­mance aus. Die vor über 150 Jah­ren ge­grün­de­te Kom­merz­bank ist die ein­zi­ge im S&P 500, die wäh­rend der jüngs­ten Fi­nanz­kri­se ih­re Di­vi­den­de nicht ge­kürzt hat. Das Vor­wort von Ro­bert G. Wil­mers im Jah­res­be­richt hat mitt­ler­wei­le fast Kult­sta­tus er­reicht – es passt ins Bild, dass War­ren Buf­fetts Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Berk­shire Hat­ha­way 5,7% der M&T-Ak­ti­en hält.

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