Eu­ri­bor

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE - KR

Die Eu­ro In­ter­bank Of­fe­red Ra­te (Eu­ri­bor) ist der Durch­schnitts­zins, zu dem ein erst­klas­si­ges Kre­dit­in­sti­tut be­reit ist, ei­nem an­de­ren Eu­ro­gel­der zu lei­hen. Der Zins wird täg­lich für In­ter­bank­ein­la­gen mit Lauf­zei­ten von bis zu zwölf Mo­na­ten be­rech­net. Er ist wich­ti­ge Re­fe­renz­grös­se für die Kon­di­tio­nen kurz­fris­ti­ger Kre­di­te und Fest­geld­an­la­gen. Ban­ken ver­lei­hen Eu­ro­geld für ei­nen bis sechs Mo­na­te zu Eu­ri­bor plus Auf­schlag. Dar­über hin­aus wird der Eu­ri­bor häu­fig als Re­fe­renz­zins bei va­ria­bel ver­zins­li­chen An­lei­hen und bei Swaps ver­wen­det. Er wur­de 1999 im Zu­ge der Ein­füh­rung des Eu­ros vom in­ter­na­tio­na­len Dach­ver­band der De­vi­sen- und Geld­händ­ler ACI als Al­ter­na­ti­ve zum Li­bor ein­ge­führt.

Glo­ba­les An­ge­bot an Co­ve­r­ed Bonds

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