KPN wer­den zu­rück­ge­wor­fen

EU­RO­PA Santan­der er­freut mit Ba­nes­to-über­nah­me – Air Berlin nach Ver­kauf fes­ter

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - PHG

Slim ge­hört, kün­dig­te am Mon­tag an, die Di­vi­den­de für 2012 und für 2013 zu kür­zen (vgl. Sei­te 15). Der Schritt folgt auf ei­ne Auk­ti­on von LTE-Netz­fre­quen­zen in den Nie­der­lan­den, die zu deut­lich hö­he­ren Prei­sen als er­war­tet ver­kauft wur­den. Statt für 800 Mio. € gin­gen die Fre­quen­zen für 3,8 Mrd. € an die Tele­com­an­bie­ter. Zu­dem trat mit Te­le2 (117.50 sKr., –0,9%) aus Schwe­den ein neu­er Kon­kur­rent in den nie­der­län­di­schen Mo­bil­funk­markt ein, wo KPN 15 bis 20% des Um­sat­zes sei­nes Mo­bil­funk­ge­schäfts er­zielt. Da­ne­ben er­stei­ger­ten auch Vo­da­fo­ne (156,3 p, –2,4%) und Deut­sche Te­le­kom (8.54 €, +0,5%) LTEF­re­quen­zen, de­ren Ak­ti­en sich un­ter­schied­lich ent­wi­ckel­ten.

Air Berlin avan­cier­ten 6,5% auf 1.64 €. Der deut­sche Bil­lig­flie­ger gab am Di­ens­tag den Ver­kauf des Viel­flie­ger­pro­gramms «Top­bo­nus», das für die Kun­den­bin­dung be­deut­sam ist, an Eti­had Air­ways be­kannt. Der Gross­ak­tio­när, der be­reits Part­ner des Pro­gramms ist, über­nimmt für 184 Mio. € 70% der

Sto­xx50 Top und Flop An­tei­le. Die Trans­ak­ti­on soll noch in die­sem Jahr statt­fin­den. Der Er­lös fliesst in die Kon­zern­sa­nie­rung von Air Berlin, die nach ei­nem über­eil­ten Ex­pan­si­ons­kurs un­ter Kos­ten­druck steht.

Im Bie­ter­ren­nen um den por­tu­gie­si­schen Flug­ha­fen­be­trei­ber ANA hat Vin­ci (36.09 €, +1,9%) mo­men­tan die bes­ten Kar­ten. Der fran­zö­si­sche Bau­kon­zern ha­be mit 3 Mrd. € das höchs­te Ge­bot ab­ge­ge­ben, wie es aus in­for­mier­ten Krei­sen hiess. Ne­ben Vin­ci ha­ben auch die Flug­ha­fen­be­trei­ber Fra­port (44.36 €, –0,2%) und Flug­ha­fen Zürich (417 Fr., +2,1%) so­wie der ar­gen­ti­ni­sche In­fra­struk­tur­kon­zern Cor­por­a­ción Amé­ri­ca ein Ge­bot plat­ziert.

Eni no­tier­ten 1% hö­her auf 18.27 €. Der ita­lie­ni­sche Öl- und Gas­för­de­rer will in den nächs­ten zehn Jah­ren in Li­by­en 8 Mrd. $ in­ves­tie­ren. Ne­ben der Stei­ge­rung von Pro­duk­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten soll auch Geld in die Er­schlies­sung neu­er Qu­el­len flies­sen.

Die Ak­ti­en Hen­nes & Mau­ritz (226.20 sKr., +4,1%) stie­gen, nach­dem der schwe­di­sche Mo­de­kon­zern er­war­tungs­ge­mäss für das vier­te Quar­tal ein Um­satz­wachs­tum von 5% prä­sen­tiert hat­te. Im Jah­res­ver­gleich mit dem spa­ni­schen Kon­kur­ren­ten In­ditex (108.25 €, +4,6%) liegt H&M je­doch zu­rück. Wäh­rend die Schwe­den im Ge­schäfts­jahr bis En­de No­vem­ber laut Be­rech­nun­gen von Reu­ters ein Um­satz­wachs­tum von 10% ver­zeich­ne­ten, pro­gnos­ti­zie­ren Ana­lys­ten für In­ditex ein Zu­wachs von 16%.

Der Erd­rutsch­sieg der Li­be­ral­de­mo­kra­ten in Ja­pan hiev­te die To­kio­ter Bör­se zu Wo­chen­be­ginn auf den höchs­ten Stand seit mehr als acht Mo­na­ten. Der künf­ti­ge Mi­nis­ter­prä­si­dent Shin­zo Abe kün­dig­te ei­ne här­te­re Gan­gart im Kampf ge­gen die Re­zes­si­on an. Hö­he­re Staats­aus­ga­ben sol­len die De­fla­ti­on be­kämp­fen und so den Aus­sen­wert des Yens schwä­chen. Die ja­pa­ni­sche Wäh­rung fiel auf den nied­rigs­ten Stand seit zwan­zig Mo­na­ten, wo­von vor al­lem Ex­port­wer­te pro­fi­tier­ten.

Der Nik­kei 225 ging mit ei­nem Plus ge­gen­über Frei­tag von 1,6% auf 9923,01 aus dem Han­del. We­gen des schwä­che­ren Yens stan­den Ak­ti­en von ex­port­ori­en­tier­ten Kon­zer­nen auf den Ein­kaufs­lis­ten der An­le­ger. So ver­teu­er­ten sich die An­teils­schei­ne von To­yo­ta um 3,2% auf 3720 Yen und die Pa­pie­re von Nis­san Mo­tor um 1,9% auf 800 Yen. Auch So­ny (918 Yen, +1,3%

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