«Für 2013 über­wie­gen …»

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

schnit­ten, wes­halb wir da­von eher ab­se­hen. Pro­ble­me wie ma­ro­de In­fra­struk­tur, Bü­ro­kra­tie und Markt­zu­gang für Aus­län­der müs­sen ge­löst wer­den. Weil Geld- und Fis­kal­po­li­tik nicht klar ge­trennt sind, stel­len sich zu­sätz­li­che Her­aus­for­de­run­gen wie die ho­he In­fla­ti­ons­ra­te und die Zwil­lings­de­fi­zi­te in Leis­tungs- und Haus­halts­bi­lanz, die sich seit der Kri­se wei­ter aus­ge­wei­tet ha­ben. In­di­en muss die­se Dy­na­mik bre­chen, in­dem die Un­ab­hän­gig­keit der Zen­tral­bank und Bud­ge­t­re­geln ein­ge­führt wer­den. So­lan­ge dies nicht ge­schieht, dürf­te das Po­ten­zi­al be­schränkt sein. Wo bie­ten sich Chan­cen bei den An­lei­hen? Stup­nyts­ka: Im Ge­gen­satz zu den In­dus­trie­län­dern wer­den ei­ni­ge Schwel­len­län­der an ih­re Ka­pa­zi­täts­gren­zen stos­sen, was die In­fla­ti­on in die Hö­he treibt. Das er­öff­net in­ter­es­san­te Ge­le­gen­hei­ten, weil die ent­spre­chen­den Zen­tral­ban­ken re­agie­ren und die Zin­sen an­he­ben müs­sen. Bei­spie­le da­für sind die Tür­kei und mög­li­cher­wei­se auch Bra­si­li­en und Me­xi­ko.

Wenn es Manchs­ter Uni­ted nicht gä­be, wür­de ich in Chi­na-Shirts her­um­lau­fen.

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