Mehr als nur ein Werk

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - US

Sieht man von Süd­afri­ka ein­mal ab, spielt Re­nault in Tan­ger ei­ne Pio­nier­rol­le auf dem afri­ka­ni­schen Kon­ti­nent. Wie nur we­ni­ge an­de­re Vor­ha­ben ist das Werk in Mell­ous­sa ge­eig­net, das Au­to­mo­bil-Know-how in die­ser Welt­re­gi­on zu för­dern. Fak­tisch ist der neue Pro­duk­ti­ons­kom­plex auf der «grü­nen Wie­se» von Grund auf neu ent­stan­den. Der­zeit wer­den dar­in 4000 Leu­te be­schäf­tigt, über 6000 sol­len es der­einst sein.

Jac­ques Prost, Di­rek­tor von Re­nault Ma­rok­ko, rech­net da­mit, dass mit dem Pro­jekt in­di­rekt mehr als 30 000 Stel­len neu ge­schaf­fen wer­den, ist Re­nault doch wil­lens, in ho­hem Mas­se lo­kal an­ge­sie­del­te Zu­lie­fe­rer zu be­rück­sich­ti­gen. Er­wäh­nung ver­dient der Stel­len­wert der Mit­ar­bei­ter­schu­lung. Von den bis­her re­kru­tier­ten An­ge­stell­ten ha­ben nur 16% Er­fah­run­gen in der Au­to­in­dus­trie. Da­her kommt der Aus­bil­dung gros­se Be­deu­tung zu.

Zu dem Zweck wur­de das Aus­bil­dungs­in­sti­tut If­mia ge­grün­det, das vom ma­rok­ka­ni­schen Staat fi­nan­ziert, aber von Re­nault ge­ma­nagt wird. Die 32 Aus­bild­ner am In­sti­tut sind mitt­ler­wei­le al­les Ma­rok­ka­ner. Das Trai­nings-Cen­ter von Re­nault in Flins, Frank­reich, hat beim Auf­bau des Know-how in Mell­ous­sa ver­ständ­li­cher­wei­se ei­ne wich­ti­ge Rol­le ge­spielt. Nicht zu­letzt er­füllt die neue Fer­ti­gungs­stät­te auch ho­he Um­welt­an­for­de­run­gen.

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