Be­tei­li­gung des Kan­tons kaum auf 34%

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Im April schlug die St. Gal­ler Re­gie­rung vor, den An­teil des Kan­tons am Ak­ti­en­ka­pi­tal der KB von knapp 55 auf 34% zu sen­ken. Das wä­re so nied­rig wie nir­gends sonst in der Schweiz. Dar­aus wird wohl nichts. Aus dem zu­stän­di­gen De­par­te­ment des Kan­tons heisst es le­dig­lich, man sei der­zeit da­ran, die Ver­nehm­las­sung aus­zu­wer­ten. Es sei noch of­fen, wann die Re­gie­rung dem Par­la­ment die Bot­schaft zu die­sem Ge­schäft zu­lei­ten wer­de. Kon­kre­ter wird Ro­land Le­der­ger­ber, CEO der St. Gal­ler Kan­to­nal­bank: «Auf­grund der Stel­lung­nah­men der Par­tei­en ist die Wahr­schein­lich­keit gross, dass al­les

Kurs seit dem IPO bleibt, wie es ist.» Für ei­ne Re­duk­ti­on der Min­dest­be­tei­li­gung von 51% des Kan­tons und ei­ne Än­de­rung der un­li­mi­tier­ten Staats­ga­ran­tie ha­be sich kei­ne Mehr­heit er­ge­ben. Als Un­ter­neh­men steht die SGKB der Re­duk­ti­on der Staats­be­tei­li­gung of­fen ge­gen­über, hät­te sie doch die stra­te­gi­sche und fi­nan­zi­el­le Fle­xi­bi­li­tät (et­wa mit Blick auf Ka­pi­tal­er­hö­hun­gen und Be­tei­li­gun­gen) er­höht. «Aber wir kön­nen auch mit dem heu­ti­gen Zu­stand gut le­ben», sagt Le­der­ger­ber. Die Bank sei aus­rei­chend ka­pi­ta­li­siert und ge­nies­se un­ter den Kun­den und in der Be­völ­ke­rung ho­he Ak­zep­tanz.

Von der Fi­nanz­kri­se ge­trof­fen

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