Glos­sar

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - DM

So­lar­zel­len las­sen sich nach Art des Halb­lei­ters (Si­li­zi­um oder Ver­bin­dungs­halb­lei­ter wie Ar­sen, Ger­ma­ni­um, Gal­li­um, In­di­um, Phos­phor, Cad­mi­um­tell­u­rid) und der An­zahl P-n-Über­gän­ge dif­fe­ren­zie­ren. Ein P-nÜber­gang ent­steht durch Kom­bi­na­ti­on von Ma­te­ri­al ent­ge­gen­ge­setz­ter Leit­fä­hig­keit. Ein Si­li­zi­um­kris­tall kann durch Ein­bau ei­nes Fremd­atoms p- oder n-do­tiert wer­den, wo­bei die P-Do­tie­rung in der Si­li­zi­um­pro­duk­ti­on ge­schieht, die N-Do­tie­rung spä­ter.

Tra­di­tio­nel­le mo­no- oder po­ly­kris­tal­li­ne Zel­len wei­sen nur ei­nen P-n-Über­gang auf (Single­junc­tion-Zel­len). He­te­ro­junc­tionZel­len be­ste­hen aus amor­phem, al­so nicht­kris­tal­li­nem oder kris­tal­li­nem Si­li­zi­um mit nur ei­nem P-n-Über­gang und da­zwi­schen­lie­gen­der un­do­tier­ter Si­li­zi­um­schicht. Mul­ti­junc­tion- oder Tan­dem­zel­len ha­ben da­ge­gen min­des­tens zwei P-n-Über­gän­ge. Sie be­ste­hen aus ge­sta­pel­ten Zel­len. Dies kön­nen sol­che aus ab­ge­schie­de­nem oder auf­ge­dampf­tem amor­phem oder mi­kro­mor­phem Si­li­zi­um sein, oder sol­che aus Ver­bin­dungs­halb­lei­tern. In der kon­zen­trie­ren­den Pho­to­vol­ta­ik (CPV) wird via Op­tik das Son­nen­licht auf Mul­ti­junc­tion-Zel­len aus (GaInP/GaInAs/Ge) fo­kus­siert.

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