Ener­gie

Finanz und Wirtschaft - - PRAKTIKUS/PORTRÄT - BRU­NO FÄH,

Un­ser Strom­sys­tem soll so rasch wie mög­lich in das eu­ro­päi­sche Netz in­te­griert wer­den. Po­li­tik, Bran­che und In­ter­es­sen­ver­bän­de müs­sen dar­um al­les dar­an­set­zen, dass un­ser Land in ein eu­ro­päi­sches Hoch­span­nungs­netz in­te­griert wer­den kann. Nach sie­ben Jah­ren re­den müs­sen wir der Rea­li­tät ins Au­ge schau­en, Nä­gel mit Köp­fen ma­chen. Ein Ener­gie­ab­kom­men birgt po­si­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf un­se­re Ver­sor­gungs­si­cher­heit, auf die Pla­nungs­si­cher­heit schwei­ze­ri­scher Markt­teil­neh­mer und schliess­lich für al­le Kun­den­ka­te­go­ri­en. Ob wir wol­len oder nicht, im Sü­den gibt’s viel Son­nen­en­er­gie und im Nor­den (zu) viel Wind­ener­gie. Bei­de kön­nen nur mit neu­en und aus­ge­bau­ten Net­zen zu ent­fern­ten Ver­brau­chern ge­bracht wer­den. Mit die­sem er­wei­ter­ten Strom­mix im eu­ro­päi­schen Raum kann sich die Schweiz – auch dank un­se­ren über­aus wert­vol­len Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten, dank ei­nem An­teil ver­nünf­ti­ger, markt­fä­hi­ger neu­er Ener­gi­en und dank op­ti­ma­lem Durch­lei­tungs­ver­mö­gen – ei­ne wich- ti­ge Funk­ti­on als Strom­dreh­schei­be Eu­ro­pas si­chern. Auch ein funk­tio­nie­ren­der Strom­markt und ef­fi­zi­en­te Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen müss­ten doch – vor vie­len an­de­ren Re­gu­lie­run­gen – zu den Kern­auf­ga­ben Eu­ro­pas ge­hö­ren!

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