Wie Ak­ti­en­märk­te zu­ein­an­der ste­hen

Finanz und Wirtschaft - - ASSET MANAGEMENT - HF

Die Ner­vo­si­tät an den Bör­sen wirft die Fra­ge auf, ob und wo es an den Ak­ti­en­märk­ten Schutz gibt vor Tur­bu­len­zen, wie sie zu­letzt von Ja­pan aus­ge­gan­gen sind. Aus­kunft über das Zu­sam­men­spiel der Märk­te lie­fert die Kor­re­la­ti­on – wie fast al­les in der Fi­nanz­welt kein fi­xer Wert, aber doch ein nütz­li­cher An­halts­punkt für die geo­gra­fi­sche Di­ver­si­fi­ka­ti­on ei­nes Port­fo­li­os über­haupt.

Ei­ne 1 be­deu­tet ei­ne (theo­re­tisch) per­fek­te gleich­ge­rich­te­te Ent­wick­lung. Je tie­fer die Kor­re­la­ti­on dann ist, des­to we­ni­ger stimmt der Ver­lauf zwei­er Märk­te über­ein. Die ne­ben­ste­hen­de Ma­trix über die letz­ten drei Jah­re zeigt zum Bei­spiel, dass der Ein­fluss Ja­pans auf die üb­ri­gen Bör­sen ver­hält­nis­mäs­sig klein ist, wie es die Pra­xis in den letz­ten Ta­gen be­stä­tigt hat. Am meis­ten noch strahlt Ja­pan aufs üb­ri­ge Asi­en aus.

Die In­di­zes in Eu­ro­pa und den USA ha­ben ei­ne un­gleich en­ge­re Ver­wandt­schaft, wäh­rend die Emer­ging Mar­kets wie­der­um re­la­tiv zu den Welt­märk­ten wei­ter ein ge­wis­ses Ei­gen­le­ben füh­ren. Soll­ten die Leit­bör­sen all­mäh­lich oben anstossen, könn­te das in ei­nem glo­ba­len Ak­ti­en­port­fo­lio noch be­deu­tend sein. Und wer den ganz gros­sen Sprung wagt: Den gröss­ten Di­ver­si­fi­ka­ti­ons­ef­fekt in un­se­rer Ma­trix lie­fert – Viet­nam.

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