«Es ist kei­ne Im­mo­bi­li­en­bla­se am Plat­zen»

Finanz und Wirtschaft - - MÄRKTE -

oben wohnt, kaum In­ter­es­se am Gar­ten hat, und der­je­ni­ge, der un­ten wohnt, nicht un­be­dingt am Trep­pen­ge­län­der. Die­se Hal­tung ge­gen­über dem All­ge­mein­be­sitz prä­ju­di­ziert ei­nen mei­ner Mei­nung nach ge­fähr­li­chen Wert­zer­fall. Wie kann das ge­än­dert wer­den? Durch ei­ne Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Stock­werk­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaf­ten. Sie sol­len nicht nur den fi­nan­zi­el­len Aspekt ab­wä­gen, son­dern sich auch fra­gen, ob sie das Wohn­ei­gen­tum nach­hal­tig be­wirt­schaf­ten kön­nen. Die Ef­fek­te ei­nes Vor­be­zugs oder ei­ner Ver­pfän­dung von Pen­si­ons­kas­sen­an­sprü­chen müs­sen zu­dem ein­kal­ku­liert wer­den. Und dann kom­men wir zu ei­nem Fremd­wort in der Schweiz… …wel­chem? Amor­ti­sa­ti­on. Nicht nur bei der ers­ten, son­dern auch der zwei­ten Hy­po­thek soll­te die Amor­ti­sa­ti­on ein The­ma sein. Mie­ten ist der­zeit teu­rer, als die ei­ge­nen vier Wän­de zu be­woh­nen. Die Dif­fe­renz soll­te der Ei­gen­tü­mer auf die Sei­te le­gen, um den Wert der Im­mo­bi­lie zu si­chern oder die Hy­po­thek zu amor­ti­sie­ren.

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