Kon­kur­renz schlägt zu

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Die Art Basel lockt jähr­lich et­wa 30 000 Kunst­lieb­ha­ber aus der gan­zen Welt in die Schweiz. Die­ses Pu­bli­kum ist auch für die ein­hei­mi­schen Auk­ti­ons­häu­ser in­ter­es­sant. Ih­re An­ge­bo­te brau­chen sich vor die­sem Gross­kunst­an­lass nicht zu ver­ste­cken: Ernst Lud­wig Kirch­ners hoch­ex­pres­sio­nis­ti­sches Früh­werk «Me­xi­ko­bucht auf Feh­marn» (Öl auf Lein­wand, si­gniert und da­tiert, 50,4×50,4 cm) von 1912 dürf­te am 14. Ju­ni bei Korn­feld in Bern (www. korn­feld.ch) so­gar ei­ni­ges mehr brin­gen als die Schät­zung von 1 Mio. Fr.

Auch Al­ber­to Gi­a­co­met­tis mu­se­ums­wür­di­ge Bron­ze «Bus­te de Ca­ro­li­ne» (si­gniert, da­tiert und num­me­riert 3/6, Hö­he: 48 cm) aus dem Jahr 1961, die ei­nen Tag vor­her von der Lu­zer­ner Ga­le­rie Fi­scher (www.fi­scher­auk­tio­nen.ch) mit ei­ner Ta­xe von 3 bis 5 Mio. Fr. zum Aus­ruf ge­bracht wird, wä­re an der Art Basel wohl deut­lich teu­rer. In Zü­rich schliess­lich lädt Kol­ler Auk­tio­nen (www.kol­ler­auk­tio­nen.ch) die Art-Basel-Gäs­te zur Vor­be­sich­ti­gung der nach­fol­gen­den Ver­stei­ge­run­gen ein, die von Vin­cent van Go­ghs 1887 ge­mal­ter «Pont de Cli­chy» (Öl auf Lein­wand, 55×46 cm) im Schätz­wert von 5 bis 7 Mio. Fr. an­ge­führt wird.

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