Ja­pans No­ten­bank ent­täuscht

ASI­EN Kei­ne Än­de­rung bei der Geld­po­li­tik – Durch­wach­se­ne Kon­junk­tur­da­ten in Chi­na

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - FRI,

Seo­ul gab 0,2% auf 1920,68 ab. Samsung Elec­tro­nics ver­zeich­ne­ten ein Mi­nus von 2,7% auf 1 383 000 Won. Seit dem Hoch von En­de Mai hat der schwers­te Wert im Ko­s­pi-In­dex 10% ein­ge­büsst, aus­ge­löst durch den ent­täu­schen­den Ab­satz des Flagg­schiff­mo­dells Ga­la­xy 4. Der Sen­sex in Mum­bai büss­te 1,4% auf 19 164,1 ein.

Die Bank of Ja­pan (BoJ) hält ihr Pul­ver für neue geldpolitische Mass­nah­men tro­cken. Auch die ho­he Vo­la­ti­li­tät an den Ak­ti­en- und den An­lei­hen­märk­ten in Ja­pan hat sie zu kei­ner Kurs­än­de­rung ver­an­lasst. Zu­vor war spe­ku­liert wor­den, dass die BoJ den Ge­schäfts­ban­ken Li­qui­di­tät für ei­nen län­ge­ren Zei­t­raum be­reit­stel­len könn­te. Aus­ser­dem hat­ten sich In­ves­to­ren mehr Stüt­zungs­käu­fe für Ak­ti­en­und Im­mo­bi­li­en­fonds ( J-Reits) er­hofft. Ei­ne dras­ti­sche Aus­wei­tung sei je­doch schwie­rig, be­ton­te Gou­ver­neur Ha­r­u­hi­ko Ku­ro­da in To­kio. Der markt­brei­te To­pix ver­lor 1% und schloss auf 1101,15. Zum Wo­chen­auf­takt hat­te sich der Yen um über 3% zum Dol­lar ver­bil­ligt und

Asi­an Ti­tans Top und Flop da­durch den To­pix um 5,2% nach oben ka­ta­pul­tiert.

Am Di­ens­tag ga­ben vor al­lem zins­emp­find­li­che Va­lo­ren nach, dar­un­ter die An­tei­le von Im­mo­bi­li­en­ent­wick­lern und Kon­sum­kre­dit­ge­bern. To­kyu Land fie­len 2,8% auf 925 Yen. Der Ge­winn des Fi­nanz­dienst­leis­ters Cre­dit Sai­son seit Frei­tag schrumpf­te bei ei­nem End­stand von 2048 Yen auf 0,2%. Fast Re­tailing als schwers­ter Nik­kei-Ti­tel mit 10% An­teil lit­ten un­ter Fu­tures-Ver­käu­fen und schlos­sen 0,5% hö­her auf 31 250 Yen. Da­ge­gen zo­gen Bank­wer­te an. Mitsu­bi­shi UFJ Fi­nan­ci­al Group stei­ger­ten sich 7,9% auf 615 Yen. So­ny (2023 Yen, +9,1%) pro­fi­tier­ten da­von, dass die neue Play­s­ta­ti­on dank ei­nem Kampf­preis 100 $ bil­li­ger sein wird als das Kon­kur­renz­mo­dell von Mi­cro­soft.

In Hong­kong ver­dau­ten die An­le­ger durch­wach­se­ne Kon­junk­tur­da­ten vom Wo­che­n­en­de. Der Aus­sen­han­del Chi­nas hat sich über­ra­schend schlecht ge­zeigt. Un­ter den grös­se­ren Ver­lie­rern wa­ren Im­mo­bi­li­en- und Fi­nanz­ti­tel. In­dus­tri­al & Com­mer­ci­al Bank of Chi­na rutsch­ten 1,3% auf 5.17 HK-$ ab. Hang Lung Pro­per­ties bra­chen 4,7% auf 25.30 HK-$ ein. Chi­na Van­ke (15.90 HK-$, +0,1%) als gröss­ter Im­mo­bi­li­en­ent­wick­ler hiel­ten sich je­doch gut. Auch Berg­bau­ti­tel ge­rie­ten un­ter Druck. Zi­jin Mi­ning stürz­ten 12,9% auf 1.82 HK-$. Streiks an fran­zö­si­schen Flug­hä­fen be­ein­träch­tig­ten auf­grund von aus­ge­fal­le­nen Flü­gen die Va­lo­ren von Cat­hay Pa­ci­fic (13.82 HK-$, +1,2%).

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.