Ju­li­us Bär

Finanz und Wirtschaft - - MEINUNG -

Ju­li­us Bär ver­folgt ei­ne Vor­wärts­stra­te­gie. Mit der Über­nah­me des Ver­mö­gens­ver­wal­tungs­ge­schäfts von Mer­rill Lynch ver­schiebt die Bank ihr Ge­wicht. Sie wird zu­künf­tig ge­gen 50% des Er­trags mit Gel­dern aus auf­stre­ben­den Märk­ten ge­ne­rie­ren.

Mit der fort­lau­fen­den In­te­gra­ti­on der Stand­or­te von Mer­rill Lynch wird sich auch die Kos­ten­ef­fi­zi­enz der Bank ver­bes­sern. Da­mit er­öff­net sich Spiel­raum, wei­ter über Ak­qui­si­tio­nen zu wach­sen oder aber Geld an die Ak­tio­nä­re zu­rück­zu­füh­ren, die den Zu­kauf mit ei­ner Ka­pi­tal­er­hö­hung un­ter­stützt hat­ten. An­zei­chen da­für, dass der mu­ti­ge Plan des Ma­nage­ments auf­ge­hen könn­te, we­cken Hoff­nun­gen auf ei­ne Hö­her­be­wer­tung. Über die steu­er­recht­li­chen Ri­si­ken des über­nom­me­nen Ge­schäfts ist bis­her al­ler­dings we­nig be­kannt. Bär hat je­doch ge­nug ei­ge­ne Mit­tel, um ei­ne Bus­se der Ame­ri­ka­ner stem­men zu kön­nen. Rück­stel­lun­gen hat die Bank noch kei­ne ge­bil­det, da der Um­fang ei­ner Bus­se nicht ab­schätz­bar sei.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.