Der tie­fe Fall des Gol­des

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEITE -

Das Edel­me­tall no­tiert un­ter 1200 $ – Wie viel tie­fer geht es noch?

An­le­ger und Ana­lys­ten sind ver­un­si­chert über den schnel­len und tie­fen Ab­sturz des Gold­prei­ses. Es lässt sich kei­ne Bo­den­bil­dung aus­ma­chen: Am Don­ners­tag no­tier­te das Edel­me­tall mit 1180 $ je Fein­un­ze auf dem nied­rigs­ten Stand seit Au­gust 2010 – ein Sturz von 30% seit Jah­res­be­ginn. Die Ana­lys­ten der Ban­ken kom­men nicht nach, selbst pes- si­mis­ti­sche Preis­zie­le dem ak­tu­el­len Wert­zer­fall an­zu­pas­sen. Ei­ne Preis­un­ter­gren­ze lässt sich nur schwer aus­ma­chen, denn der pa­nik­ar­ti­ge Ver­kauf durch An­le­ger in bör­sen­ge­han­del­ten Fonds (ETF) lässt sich nicht so schnell durch an­de­re Käu­fer­grup­pen, et­wa in Schwel­len­län­dern, kom­pen­sie­ren.

Mit­tel­fris­tig könn­te die Re­ak­ti­on der Mi­nen­un­ter­neh­men den Goldpreis stüt­zen. Ers­te Pro­jek­te wer­den ver­scho­ben. In der In­dus­trie wird nun ein Ber­ei­ni­gungs­pro­zess be­schleu­nigt, der schon vor dem Preis­sturz ein­ge­setzt hat.

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