Kon­junk­tur­da­ten stüt­zen Kup­fer

Finanz und Wirtschaft - - ROHSTOFFE/DERIVATIVE INSTRUMENTE - SI­MON PRZIBYLLA

Der sich wei­ter im Sink­flug be­fin­den­de Goldpreis hat An­le­gern die­se Wo­che gros­se Sor­gen be­rei­tet. Ei­ne Fein­un­ze kos­te­te am Frei­tag un­ter 1200 $, 30% we­ni­ger als zu Jah­res­be­ginn. Ein­mal mehr wur­de deut­lich, dass der Gold­markt An­le­gern be­son­ders schnell und schmerz­lich Ver­lus­te be­sche­ren kann. Be­reits im April hat der Goldpreis in we­ni­gen Ta­gen über 15% ver­lo­ren. Markt­be­ob­ach­ter ge­ben ver­schie­de­ne Grün­de für den Preis­ver­fall an. Ein stär­ke­rer Dol­lar be­las­tet die Gold­nach­fra­ge aus Über­see. Der in Aus­sicht ge- stell­te Aus­stieg aus der ex­pan­si­ven Geld­po­li­tik des Fed hat die Zin­sen stei­gen las­sen und lässt den In­fla­ti­ons­schutz durch Gold un­wich­ti­ger er­schei­nen. Die Fein­un­ze Sil­ber hat sich im Wo­chen­ver­lauf eben­falls stark ver­bil­ligt und no­tier­te am Frei­tag auf 18.64 $.

Der Preis für ein Bar­rel der eu­ro­päi­schen Roh­öl­sor­te Brent hat sich die­se Wo­che po­si­tiv ent­wi­ckelt und ist cir­ca 2% ge­stie­gen. Die Aus­sich­ten auf wei­te­re Preis­avan­cen für Roh­öl sind je­doch ge­trübt von ei­ner mög­li­chen Ab­schwä­chung der chi­ne­si- schen Wirt­schafts­kraft ein­her­ge­hend mit ei­nem Rück­gang der Nach­fra­ge nach Öl.

Der ges­tern ver­öf­fent­lich­te Ein­zel­han­dels­um­satz in Deutsch­land lag im Ver­gleich zum Vor­mo­nat re­al um 0,8% hö­her. Die­se Nach­richt ge­paart mit po­si­ti­ven Mel­dun­gen zur ja­pa­ni­schen In­dus­trie­pro­duk­ti­on ver­half kon­junk­tur­sen­si­ti­ven Gü­tern wie Kup­fer zum Wo­chen­aus­klang zu leicht stei­gen­den Prei­sen.

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