Dy­na­mik spielt für Swiss­com

Finanz und Wirtschaft - - TECHNOLOGIE - CC

Im Schwei­zer Di­gi­tal­fern­seh­ge­schäft sind vor al­lem Be­zahl­diens­te re­le­vant. Un­ter den Ka­bel­netz­be­trei­bern mit rund 2,7 Mio. TV-Kun­den (vgl. Gra­fik) kam UPC Ca­ble­com per En­de Ju­ni auf mehr als 1,4 Mio. An­schlüs­se. Wie vie­le Kun­den kos­ten­pflich­ti­ge Pre­mi­um­diens­te nutz­ten, ist nicht be­kannt. Ge­mäss Schät­zun­gen des Kon­kur­ren­ten Swiss­com wa­ren es 617 000. Der Tele­com­an­bie­ter selbst wies En­de des ers­ten Se­mes­ters 902 000 TVKun­den aus. Den Lö­wen­an­teil (849 000) mach­ten Be­zahl-Abon­ne­men­te aus.

Wel­che Dy­na­mik Swiss­com in den Vor­jah­ren ver­zeich­ne­te, zeigt sich im Rück­blick. En­de 2011 kam der Kon­zern auf 608 000 Di­gi­tal-TV-An­schlüs­se, Wett­be­wer­ber UPC Ca­ble­com hat­te nur 38 000 we­ni­ger. Zwölf Mo­na­te spä­ter hat­te Swiss­com den Vor­sprung auf 185 000 Di­gi­tal-Kun­den aus­ge­baut und zähl­te ins­ge­samt 791 000 TV-Abon­nen­ten.

Ne­ben den bei­den Ri­va­len ist der Quick­li­ne-Ver­bund, der über 350 000 Haus­hal­te in den Kan­to­nen Bern, Solothurn, Aar­gau, Ba­sel­land, Nid­wal­den, Lu­zern, Zug, Schwyz, Zü­rich und Wal­lis ver­sorgt, ein wich­ti­ger Play­er im Schwei­zer Fern­seh­markt. Da­hin­ter ste­hen re­gio­na­le Netz­be­trei­ber – Ka­bel­netz­un­ter­neh­men, Elek­tri­zi­täts­ver­sor­ger und Ge­mein­de­be­trie­be – so­wie der Di­ens­te­an­bie­ter Fine­com. Ziel ist es, das Markt­ge­biet bis 2015 auf 500 000 Haus­hal­te zu stei­gern. Mit den Ex­pan­si­ons­plä­nen steht Quick­li­ne auch in Kon­kur­renz zu UPC Ca­ble­com. Ins­ge­samt ist in der Ka­bel­netz­bran­che mit rund 250 Un­ter­neh­men ei­ne stär­ke­re Kon­so­li­die­rung zu er­war­ten, über Part­ner­schaf­ten oder Ak­qui­si­tio­nen.

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