J. P. Mor­gan büsst für Madoff-Be­trug

AME­RI­KA Se­nat be­stä­tigt Ja­net Yel­len als Fed-Che n – Al­coa erö net Be­richts­sai­son – O er­te für Si­ri­us

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - CG

ver­ant­wort­lich wa­ren. Zu­dem sorg­ten Äus­se­run­gen von Bill Dud­ley für Ir­ri­ta­ti­on un­ter An­le­gern. Der Chef der ein­fluss­rei­chen Fed-Di­strikt­no­ten­bank von New York sag­te in ei­ner Re­de, dass den US-Wäh­rungs­hü­tern nicht voll­um­fäng­lich klar sei, wie sich das mil­li­ar­den­schwe­re Sti­mu­lus­pro­gramm QE3 auf die Fi­nanz­märk­te aus­wir­ke.

Der S&P 500 schloss am Mon­tag auf 1826,77. Seit En­de 2013 hat er da­mit 1,2% ein­ge­büsst. Al­ler­dings sind die Han­dels­vo­lu­men nach wie vor dünn, weil gros­se Tei­le der USA der­zeit ei­nen hef­ti­gen Käl­te­ein­bruch er­le­ben. Der Fo­kus von Wall­s­treet wird sich die­se Wo­che pri­mär auf das Pro­to­koll zur letz­ten Fed-Sit­zung von Mit­te De­zem­ber rich­ten, an der die US-No­ten­bank über­ra­schend die Dros­se­lung von QE3 an­ge­kün­digt hat­te. Am Mon­tag­abend hat der ame­ri­ka­ni­sche Se­nat zu­dem Ja­net Yel­len of­fi­zi­ell zur nächs­ten Fed-Che­fin er­nannt.

Wei­te­re Im­pul­se könn­ten am Frei­tag die Ar­beits­markt­da­ten vom De­zem­ber ge­ben. Nach­dem sich der Job­sek­tor be­reits im No­vem­ber er­freu­lich ent­wi­ckelt hat­te, rech­nen Öko­no­men im Schnitt mit ei­nem Zu­wachs von 195 000 Stel­len und ei­ner un­ver­än­der­ten Ar­beits­lo­sen­ra­te von 7%.

Un­ter den Un­ter­neh­mens­nach­rich­ten stan­den

(59 $ am Mon­tag, +0,9% seit En­de 2013) im Mit­tel­punkt. Die gröss­te Bank Ame­ri­kas hat mit den Jus­tiz­be­hör­den ei­nen Rechts­ver­gleich für 1,7 Mrd.$ ab­ge­schlos­sen. Die lan­ge er­war­te­te Ei­ni­gung steht im Zu­sam­men­hang mit dem Mil­li­ar­den­be­trug des Fonds­ma­na­gers Ber­nie Madoff, der en­ge Ge­schäfts­be­zie­hung mit J. P. Mor­gan un­ter­hielt. Nach Auf­fas­sung der US-Be­hör­den hat es die Bank da­bei ver­säumt, recht­zei­tig vor Un­re­gel­mäs­sig­kei­ten zu war­nen.

(10.53 $, –0,9%) wird am Don­ners­tag die Sai­son der Quar­tals­be­rich­te er­öff­nen. Ana­lys­ten pro­gnos­ti­zie­ren ei­nen gleich­blei­ben­den Ge­winn von 6 Cent pro Ak­tie. Ge­ne­rell ste­hen die Un­ter­neh­mens­ab­schlüs­se un­ter schwie­ri­gen Vor­zei­chen. Wie der Re­se­arch­dienst Fact­Set vor­rech­net, ha­ben 94 Kon­zer­ne aus dem S&P 500 den Ausblick für ihr Er­geb­nis ge­dämpft. Das ist die gröss­te An­zahl seit Be­ginn der Da­ten­auf­zeich­nung im Jahr 2006. Der Sa­tel­li­ten­ra­dio­be­trei­ber

(3.83$, +9,7%) könn­te von der Bör­se ver­schwin­den. Das Mut­ter­haus (142.09 $, –2,9%), das Si­ri­us zu über 50% kon­trol­liert, hat ein An­ge­bot für die rest­li­chen Ak­ti­en lan­ciert. Die ins­ge­samt 10,6 Mrd. $ um­fas­sen­de Of­fer­te sieht vor, dass Pu­bli­kums­ak­tio­nä­re 3.68 $ je Ti­tel er­hal­ten. Das ent­spricht nur 3% Prä­mie ge­mes­sen am Schluss­kurs vor dem An­ge­bot. Noch im Ok­to­ber hat­te der Kurs zu­dem na­he bei 4.20 $ no­tiert. Es wird da­her ge­for­dert, dass Li­ber­ty-Chef Jon Ma­lo­ne das An­ge­bot auf­bes­sert.

An der Bör­se von To­ron­to war der am Di­ens­tag auf Er­ho­lungs­kurs. Das, nach­dem er zu Wo­chen­be­ginn auf den tiefs­ten Stand seit zwei Wo­chen ge­sun­ken war. Vor al­lem Ener­gie­ti­tel wie (12.16 $, –1,5%) und Fi­nanz­wer­te wie

(64.74 kan. $, –2,5%) hat­ten in den ver­gan­ge­nen Ta­gen an Ter­rain ein­ge­büsst.

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