Un­ge­mach in den USA und Ja­pan

Finanz und Wirtschaft - - GESUNDHEIT - GRI

Der Staats­an­walt in New York hat ge­gen No­var­tis Kla­ge we­gen Be­ste­chung er­ho­ben. Der US-Infu­si­ons­zen­trum­be­trei­ber Bi­oS­cript soll von den Bas­lern Ra­bat­te er­hal­ten ha­ben, da­mit er das Heil­mit­tel Ex­ja­de ak­tiv emp­fiehlt, ob­wohl die Ne­ben­wir­kun­gen hoch sind. Auch in Ja­pan wur­de Kla­ge er­ho­ben. Dort geht es um die ir­re­füh­ren­de Ver­mark­tung von Dio­van. Soll­te es zu Ver­ur­tei­lun­gen kom­men, dürf­ten die Bus­sen so­wohl in den USA wie auch in Ja­pan zu ver­dau­en sein. In den USA wä­re auch der ab­so­lu­te Um­satz­rück­gang wohl nicht all­zu gross, da Ex­ja­de dort erst ei­nen Ab­satz von 250 Mio. $ er­zielt. Wie stark die Ver­käu­fe von Dio­van durch den Fall in Ja­pan ge­lit­ten ha­ben, ist nicht klar. Der Jah­res­be­richt ver­spricht neue Er­kennt­nis­se, da we­gen der Vor­fäl­le be­reits 2013 Spi­tä­ler in Ja­pan auf­ge­hört ha­ben, das Prä­pa­rat zu ver­schrei­ben.

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