So funk­tio­nie­ren Pri­va­te-Debt-Fonds

Finanz und Wirtschaft - - ASSET MANAGEMENT -

– In­ves­to­ren zeich­nen ein Com­mit­ment, das heisst ein Zah­lungs­ver­spre­chen. Das Com­mit­ment wird nicht un­mit­tel­bar ein­ge­zahlt, son­dern vom Fonds bei ei­nem neu­en In­vest­ment in Ra­ten ab­ge­ru­fen (so­ge­nann­te Ca­pi­tal Calls). – Wäh­rend ei­ner In­ves­ti­ti­ons­pe­ri­ode von ty­pi­scher­wei­se zwei bis drei Jah­ren wird das zu­ge­sag­te Ka­pi­tal (Com­mit­ment) in­ves­tiert. – Der Er­lös aus rea­li­sier­ten In­vest­ments (ver­kauf­te Un­ter­neh­men, zu­rück­ge­zahl­te Kre­di­te) wird an die In­ves­to­ren aus­ge­schüt­tet. – Aus die­sen Ein- und Aus­zah­lun­gen ent­steht ein ag­gre­gier­tes ty­pi­sches Net­toCash­flow-Mus­ter, das auch als «J Cur­ve» be­zeich­net wird (in An­leh­nung an die J-Form der Net­to-Cash­flow-Kur­ve). – Die «J Cur­ve» ma­ni­fes­tiert sich auch in der Ren­di­te der Fonds: Sie wei­sen in der In­ves­ti­ti­ons­pha­se viel­fach ei­ne nied­ri­ge oder so­gar ne­ga­ti­ve Ren­di­te auf, weil die In­vest­ments am An­fang noch «at cost» be­wer­tet wer­den, auf der Kos­ten­sei­te je­doch Trans­ak­ti­ons­kos­ten und Ma­nage­ment­ge­büh­ren an­fal­len.

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